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 aktualisiert am: 14.5.2009

Das Turtle-Buch.... oder auch nur “Buch” genannt - Vers.2.1

Autor: Mahlzahn

Personen:

Bremmel Kai Michael B.(17.5.63)  7-Atue-Michi,Karpfen-Michi,Wasserschneide

 Der Mann dem keine Frau widersteht und der Mann der keinem Cola-Baccardi widersteht. 

  • Vater von Jan-Patrick R. (Erdnuss, Puper). Schänder aller Frauen, die nicht schnell genug auf die Bäume kommen. 
  • Bes. KZ. Die Pünktlichkeit in Person. 
  •  

    Olli Olaf K. (28.7.61)  HVV-Olli,MoserK.,Lieber Onkel Olaf

     Der Mann, dem niemand eine Chance gibt. Fahrer des gelben Blitzes (Seat-Marbeilla , da bleibt

     noch Pinke für die Schminke).Liebhaber von VW-Käfer-Modellen und Riesenbrüsten-Scheißegal wie  der Rest dazu aussieht. Er ist stehts freundlich und nörgelt niemals.Der Schrauber vor dem Herrn. Mann der 1000 Gesellenbriefe. Der einzige gelernte KFZ-Mechaniker, der nicht einmal weiß, wierum man einen Schraubenzieher hält.

     Bes. KZ. Pickel auf dem Arsch 

     

    Lüttn Mühle Bernd-Alexander M.(2.9.67)  (Michel von Lönneberga, Long Dong Mühle)

     Hält die Ehre der Familie hoch. Hat einen stark ausgeprägten Ordnungssinn (Die Wohnung sieht aus, wie Hamburg nach einer Flutkatastrophe). Hat noch nie 2 zueinanderpassende Socken getragen. Lederhose und Trinker-T-Shirt sind fest mit dem Körper verwachsen. Rekordhalter, was die Penislänge, Anzahl zerschrotteter Autos und verkommenstes Motorrad angeht.  Vater von Melvin Conor und Daren Sydney (auch bekannt als "Die Terroristen"-oder "Gott bewahr -

     noch mehr Mühlmänner.“ Seine größten freilaufenden Feinde sind : Wasser, Staubtuch und - Sauger, alles was Hände sauber macht. Antialkoholiker und ER SELBST: 

     Bes. KZ . Pferdepimmel, Fleckig wie ein Dalmatiner (besonders nach dem Genuss von Whiskey) 

     

    Groß Mühle Stephan Gerhard M. (16.5.63)  (Hein Kaddelbach, Schelle, Schrauber)

     Wenn es irgendwo die Möglichkeit auf Peinlichkeiten gibt - er findet sie. 

     Auch auf ihn sind seine Eltern sehr stolz. Glaubt, dass Milch in Fabriken hergestellt wird und das man unter Wasser atmen kann. Äußerst prägnant ausgeprägte Sprachbegabung (im besonderen Fremdsprachen) Vater von Lucas + Nora M. Putz sich gerne die Zähne mit Gebiss-Haftcreme. Bes. KZ. Schwanz wie ein Araberhengst, Haare wie ein Neugeborenes. 

     

    Ralle Ralf L. (31.8.67)  (Ralle, Pelle)

     Der Sucher des Lichts und Finder der Bierflasche. Studiert seit 37,26 Jahren irgendetwas. Versucht seinen viel zu hohen IQ durch die Vernichtung der Gehirnzellen mit Alkohol auf ein normales Level zu bringen. Verletzt sich sogar beim Anziehen. Lebt Anaerob (ohne Sauerstoff), damit er bei seinen Redeschwall nicht vor Atemnot umkommt. 

     Bes. KZ. Körper von Narben übersäht. 

     

    Torge Torge P. (15.11.66)  (Schaaaaatzi )

     Mann mit starken Angstgefühlen, wenn er seiner Frau oder einer Harley-Davidson gegenübersteht. Kennt alle Lieder aus dem Dschungelbuch auswendig und setzt diese bei Gefahr auch ein. Fährt immer gerade das schönste Motorrad, das es gibt. 

     Bes. KZ. Lockenkopf wie Kunta Kinte 

     

    Mahlzahn Frank K. (16.4.68)  (Mahlzahn, Wurst, Lücke, Kolben)

    • Sollte mindestens 1 Meter abstand zu allen Werkzeugen und technischen Geräten halten. Onaniert ständig und überall. Zwischen Aalborg und Kapstadt gibt es kein Klo, das er nicht kennt. Trinkt den Alkohol schneller, als er ihn wieder auspinkeln kann, versucht daher überflüssige Körperflüssig-keiten durch labern, speicheln und sabbern loszuwerden.
  • Bes. KZ. Dicker Arsch als Kontergewicht zu seiner dicken Wampe. Zwei Linke Hände mit jeweils 5 Daumen daran. 
  •  

    Dirki Dirk R. (17.11.70)  (Diak, Plattendiak -wegen immer die Platten Reifen)

     Liebt es über alle Maßen Leute zu verhauen. Hat noch nie stehend das Ende einer Party erlebt. Fährt Motorrad wie eine offene Hose. Sieht seit seiner Diät aus wie ein 17-jähriger Milchbart. Vögelt auf Motorradtreffen auch die hässlichsten Weiber und kann sich zu seinem Glück  morgens an nichts mehr erinnern. Besitzer von Psychodog, der alle Gäste beißt wenn sie „Tschüß sagen". 

     Bes. KZ. Faust hat die Form eines Vorschlaghammers (auch die Wirkung) 

     

    Arne Arne B. (18.4.6 )  (Zündel-Arne, Kokel-Arne, Pyro-Arne, Omaboy)

     Man ist sich nicht sicher, ob er in seinem vorigen Leben Feuerteufel hieß. Versucht trotz häufiger Fehlschläge immer wieder mit dem Fahrrad von der Kneipe nach Hause zu fahren. Vater von Felix. Zündet alles an (auch Dinge, die nicht brennen). Hasst Feuerwehr, Wasser und Löschpulver - Liebt Streichhölzer, Feuerwerkskörper und große trockene Wälder. Steht auf Alt-Französisch und ihm geht bei dem Gedanken an Krampfadern und Inkontinenz tierisch einer ab. Weltmeister im Oftpissen. 

     Bes. KZ. Graue lange Mähne, Sprachaussetzer 

     

    Holg Holger H. (8.8.1966)  (Holg, Thrombohops, Ostmädchen)

     Sieht aus wie Antje aus dem Tierpark Hagenbeck. Durch eine Expedition durch seinen  Oberlippenbart lässt sich Mühelos die Menuefolge der letzten Wochen feststellen.  Kotzt gerne Miracoli und streitet es dann ab -Scheisse bei dem Bart sieht man’s doch.  Lebt nach dem Motto : Je größer die Titten, desto besser die Frau (Zitat : Man muss die Dinger  von hinten sehen können) 

     Ist fest mit seiner FJ verwachsen und trägt selbst keine Schuhe sondern Fußrasten.  Bes. KZ. er hasst Unterwäsche , Zwirbelbart incl. Essenreste 

     

    Björn Björn G. (10.9.1966)  (Schlötenflumpf)

     Kann mit einem Vortrag bis zu 5 Durchschnittsköpfe zum platzen bringen, kann aber  innerhalb von 24 Stunden auf ein normal Schwachsinniges Niveau herabfallen wenn nötig und erwünscht. Ist immer gegen alles auch wenn er dafür ist und muss aus irgendeinem inneren Zwang heraus immer der letzte sein. 

     Lieblingsworte: Schlötenflumpf, Pimmelzwerge und XT500 

     Vater von Lara-Sharleen 

     Bes.KZ : Fiese Lache in Verbindung mit schweinischem Grinsen (besonders wenn er Piss-Steine in Biergläsern versenkt). 

     

    Norbert Norbert F.  (Nobbi, Torro, Schotten-Norbert)

     Waschechter schottischer Ostfriese. Liebt .... tja, dass weiß er selbst eigentlich auch gar nicht - zur Zeit Heike und Gold Wing. Kann herrlich viel Scheiße erzählen. Vater von Robin (Kloschubser), Vincent und .. 

     "Antwort auf blöde Sprüche zu seinem Nachnamen mit :“Name bürgt für Qualität“. Perfekter" Nachmacher der Pizzaszene aus Kevin allein zu Haus. Fährt aus purem Geiz nur noch 30KmH -das spart 1 Liter auf 100 KM aber man muss dafür auch 2 mal mehr übernachten.

     Bes. KZ. Trägt immer und überall eine Schwulenlederkappe und Feinrippunterhemden. 

     

    Bar-Tom Zapfer aus Leidenschaft. Riecht Baccardi-Cola ohne seine Nase zu benutzen. 

     Vater von Sam. 

     "Spielt am Liebsten mit seiner Luftgitarre das Lied „ Der Junge mit der Mundharmonika“." Ist in der Lage überall zu schlafen, wenn er voll ist. 

     Geht zur Zeit wieder viel zu Fuß (Naja, wohl besser wenn der Führerschein auf Kur ist.)  Bes. KZ. Dauergrinsen (aber schlecht zu erkennen unter seiner Rotzbremse) 

     

    Diddi Diethard J.  (Mad-Harley-Diddi, Joppmann, Ficker)

    • Kennt ca. 80% der Weltbevölkerung mit Vornamen und Beruf. Redet mehr gequirlte Scheiße, als es Banknoten auf der Welt gibt. Liebt es sich beim Sport zu verletzen ( ohne Grund). Pflegt Patienten der Intensivstation mit dem Standardwitz von der Aidsinfizierten Blutkonserve. Kann sich schon alleine die Schuhe zuknoten. 
  • Bes. KZ. Hat mit über 30 Jahren immer noch Pubbertätspickel. 
  •  

    Schlammi Michael F.  (Schlammi, Bruder Tack, Kugelblitz)

     Hat seinen Dipl. Ing. nur gemacht, um die Visitenkarte vollzubekommen. 

     Seine Autos und Motorräder sehen aus, als ob sie von einem blinden einarmigen Säufer gewartet werden und nicht von ihm selbst. Körpergewicht unbekannt, da er die Waagenanzeige unter seinem Kugelbauch noch nie zu Gesicht bekommen hat. 

     Bes. KZ. Alles schön Rund 

     

    Bierzelt Kai B. (13.5.65)  (Locke)

     Hat die Frisur eines 3 Monate alten Elefantenbabys. Hasst es wegen Schlumpffragen beim Trivial Pursuit zu verlieren. Sieht aus wie 45, fühlt sich wie 35 und erzählt jedem, er wäre erst 25. Sieht im Sommer aus wie eine Waschmittelwerbung - Weißer geht es nicht mehr.  Bes. Kz. Kojak-Design 

     

    Hofi Andreas H.  (Don Geilo de Sevilla, Kasper deine Backe glänzt)

    • Redet Frauen in die Bewusstlosigkeit, damit er sie dann an ihren Haaren in seine Höhle schleppen kann. Ist der einzige Mensch der Welt, der schon einmal Sonnenbrand auf der Zunge hatte. Kann eigentlich gar nichts, das aber sehr gut. Auch er hat soviel Haare auf dem Kopf wie ein Delphin. 
  • Bes. KZ. Rotglühende Zunge, Bierabstellfläche auf dem Schädel 
  •  

    Manu Manuela M.  (Fette Schnecke, Schnapsdrossel)

     Säuft wie ein Flusspferd und heult dann überschüssige Flüssigkeiten wieder aus.  Zieht dicke unattraktive Männer an, wie die Scheiße die Fliegen. 

    • Kann ohne stottern Bier und Tequilla bestellen. Dachte nie erwischt zu werden - hat sich aber  trotzdem eine Jahresfahrkarte der Deutschen Bundesbahn zugelegt, und ihr Auto verliehen - sehr sehr komisch!
    • Bes. KZ. Rechte Hand sieht aus, wie eine Biertulpe 
  • Shorty Olaf A. (22.9.67)  (Schönling)

     Hat eine Allergie gegen Schönlinge. Schwächelt für sein Leben gerne. 

    • Sein Reisegepäck besteht zu 98 % aus Duftwässerchen und seinem Hakle-Feucht Toilettenset und die anderen 2% sind die roten Tabletten gegen Herzattacken nachdem die Pimmellederhandschuhe abhanden gekommen sind. Ohne Globetrotter würde Shorty ein um 70% kleineres Haus benötigen.
  • Bes. KZ. Ständig Sonnenbrand auf der Nase - besonders nach starker Alkoholzufuhr.
  •  

     

    Huhn Birgit B.  (Huhn)

     Liebt Motorradfahren, allerdings nur auf geraden Strecken z.B. Autobahn. Steigt in Kurven ab und

     schiebt das Motorrad. Hat Probleme mit Ihrer Yamaha 1200 Trabbis zu überholen.

     Bes. KZ. Ständig auf Männersuche, wie 45jährige mit Torschlusspanik.

     

    Kerstin Kerstin R.

     BBB Blond, Blauäugig und Blöd. Hatte den großen Nachteil nur 200 Meter vom Café Brasil entfernt

     zu wohnen. Wurde von daher gerne als Pennermutter für Café Asis angesehen (das Pik As von

    • Reinbek). Kann mehr Futter in sich reinstopfen als alle Elefanten bei Hagenbeck und überredet dann auch immer noch irgendwelche Harmlosen alten Opis ihr wegen der unaufdringlichen Art einen
  • auszugeben.
  •  

    Freddy Freddy G.  (Sabbeltasche, Ja Sicher)

    • Freddy sabbelt soviel wie ein Ziegelstein in der Sahara. Das was er beim Reden einspart holt er aber gekonnt, durch sein unglaubliches Röhren (auch Schnarchen genannt) und Röcheln wieder rein. Sollte er mal sprechen wird es i.d.R. nicht mehr als ein „Ja Sicher“. Durch langes Training und wiederholtes besoffen Fahren spart er auch noch Reifen und Sprit und kann immer als Sozius irgendwo mitfahren.
    • Bes .KZ Allergisch gegen Führerscheine und immer mit bunten Ruhrpott Jogginghosen unterwegs. 
  • Sanni Dirk S.  (Clubstricher, Deoroller, Kurz-Arbeiter)

     Durch seine animalische Größe und dichte Haarpracht ist es für alle angebracht Sonnebrille zu tragen, damit sie bei seinem Anblick nicht zu stark von der Sonne geblendet werden. Arbeitet 

     verzweifelt an Plateauschuhen für Biker um auch einmal Bodenkontakt zu haben. Arbeitet aber  ansonsten nicht allzu viel außer, man zählt saufen auch als arbeit.

    Bes.KZ  Spiegel auf der Rübe 

     

    Manni Manfred W.  

    • Super Ideenreicher Geschäftsmann, der versucht hat sein Kopiergeschäft auf einer Unterwasserbaustelle aufzubauen. War wohl nicht die richtige Zeit. Rekordhalter beim Thema Turtlemitglied (15 Monate und 6 davon Probezeit).
  • Pe Petra R. (Schnürz)

     Untypischte aller Turtlefrauen, da sie nicht den Handelsüblichen Breitarsch vorweisen kann und man

    • ständig auf der Suche nach einem Spenderarsch für sie ist. Arbeitet mit Hochdruck daran Shorty über sein Midlifecrisis zu bringen und ihn dann ohne Übergang in Wahnsinn zu treiben.
  • Bes. KZ. Weiße Socken zu schwarzen Hosen und alles was Shorty sonst so auf die Palme bringt.
  •  

     

    Christine Christine M. (Mucke)

     Hat sich selbst ein Denkmal gesetzt indem sie 2 wahre taugliche Nachfolger in die Welt

    • gesetzt hat (Melvin und Darren) und diese dann auch noch durch ihre Heirat zu "echten" Mühlmännern gemacht hat. Hat nie daran gedacht zur Feuerwehr zu gehen, da sie ja schon zu Hause ständig mit dem Schlauch ihres Mannes hantieren muss (und wir wissen ja, dass der keine Ruhe gibt).
    • Bes. KZ: Immer von laut schreienden Mühles umgeben. Immer auf der Suche nach einer Ausrede, warum Ihre Kinder denn nun doch ganz durchschnittlich seien.
  • Heike Heike M. (Lederluder, Schuhe Aus, Heimü)

    • Killt Leute, die es wagen im Haus Schuhe anzulassen. Hat versucht die armen Fische in der Wanne in der Hochzeitsnacht mit ihren Salzigen tränen zu vergiften. Weigerte sich ihren neuen Messbecher
  • an Kotzenden Mann auszuleihen.
  •  Bes.KZ: In der Regel schwirrt immer ein besoffener Mühle um sie rum wie 'ne Scheißhausfliege

     

    Heike Heike F. (HeiFi)

    • Säuft sich gerne so lange einen an, dass es sogar Norbert peinlich wird. Lebt nach dem Motto, doppelt hält besser und hat deshalb schon 2 mal den gleichen Kerl geheiratet. Nur beim Bumsen vergisst sie das zählen und darum gibt es nun 3 Blagen.
  • Bes.KZ. Weiße Hose während sie ums Lagerfeuer kriecht.
  •  

    Klausi Klaus M.  (Bambi, Klausi)

    • Freiberuflicher Bruchtester, der kein Knochen heil lässt. Das allerdings nur bei sich selbst. Kämpft vor dem schlafen gehen mit 2 Bären oder lässt sich von seinen kleinen Sohn und der Frau den weg weisen. Wenn er sich nicht die Knochen bricht, sägt er sich die Finger ab und lacht deshalb auch nicht über den Fünf Bier für die Männer vom Sägewerk Witz, da er auch immer nur 4 Bier und einen kurzen kriegt. Sieht aus wie der Mann aus den Bergen.
    • Bes.KZ. Zeigt nie auf etwas mit den Ex-Fingern. Mit Totenköpfen und Gespensterheften umgeben.
  • Weitere Dumpfbacke I - III, Nico, Gabi, Frommy, Obstsalat, Ente, Ganti, Manni, Dieter,

     Cowboy, Üwi, Christine, Butzi, Heike x 10, Frauke, Niete, Holger, Ingolf

     Dimos, die Engländer (Druids), Power Christa, alle Muttis und Vatterns und viele mehr.

     

    So immer noch Bock auf die Bagage ? Wollt ihr etwa auch noch wissen wie sie aussehen? Na dann klickt mal hier aber auf eigene Gefahr! 

     

    Vorwort

     

    Eigentlich wollte ich dieses Buch schon vor Jahren mit Bremmel schreiben, was aber immer wieder verworfen wurde. Jedes Mal, wenn wir in der Kneipe oder am Lagerfeuer die alten Geschichten rausholen, sieht man rundherum "Leute mit Tränen in den Augen (vor Lachen). "Los! Ihr beiden müsst ein Buch schreiben oder einen Zeichentrickfilm genauso wie Werner machen." sagen sie. Bisher konnten wir uns nie aufraffen - aber heute den 12.5.95 fange ich an, die verrücktesten Erlebnisse einer absolut verrückten Clique zu Papier zu bringen. 

    Als erstes stelle ich den engsten Kreis der Clique vor und dann geht´s ab. 

    Der Wahrheitsgehalt liegt ziemlich hoch, obwohl einige Erlebnisse natürlich durch häufiges Erzählen viel Lustiger und schöner geworden sind als sie in Wirklichkeit passiert sind. 

    Aber da Bremmel mit Groß Mühle und ich (Mahlzahn) mit Klein Mühle aufgewachsen sind, haben wir selbst die Masse dieser Fehlschläge und Patzer miterlebt. 

    Da ich unsere Clique genau kenne, weiß ich jetzt schon, das einige mit einigen Stellen in diesem Buch 

    nicht einverstanden sein werden, aber egal.

    Es wird niemand verschont und jede Peinlichkeit genau beschrieben. 

    Also,  ab geht´s Prost

    Titel des Buches : Schande über Reinbek

      Das Dorf der aufständischen am Rande Hamburgs

      Warum immer wir

      Das Dorf der Blöden

     

    Bevor wir ins Eingemachte gehen, solltet Ihr vielleicht noch etwas über unser kleines aufständisches Dorf

    in Hamburgs Osten erfahren. Reinbek hat ca. 30.000 Einwohner und liegt mitten im Sachenwald. Geographisch gesehen liegt es im östlichen Randgebiet Hamburgs, wird aber zu Schleswig-Holstein gerechnet. 

    In direkter Nachbarschaft befindet sich die Trinkerheilanstalt Sachsenwaldau ( auch Altersruhesitz genannt).

    "Unser Motto in Reinbek lautet „Jugend trainiert für Sachsenwaldau“."

    Der größte Teil unserer Clique wurde in Reinbek oder einem der Nachbarorte geboren, ist auf jeden Fall aber hier aufgewachsen.

    Kennengelernt haben wir uns über Schule, Motorradfahren, Sport oder Kneipe, und da in Reinbek jeder jeden kennt, sind wir ein eingeschworenes Völkchen und erwehren uns aller negativen Einflüsse von außen.

    Ich weiß nicht warum gerade ich mit den schlimmsten Chaoten eingeschult wurde und diese dann auch noch zu meinen besten Freunden wurden, aber vielleicht liegt es daran, dass auch ich einen gewaltigen Schaden habe.

     

    Unsere ständigen Domizile sind das Cafe Brasil, eine Kneipe in der Feiern und „Sau rauslassen“ noch erlaubt sind. Daneben gibt es noch Ottos Grotto und das Lütt Hus, wo man sich in ruhiger Atmosphäre einen brennen kann. In diesen 3 Kneipen wird regelmäßig das Gehalt in Alk umgewandelt, weshalb wir uns auch keine Urlaube mehr erlauben können, die Wirte sich jedoch nur noch auf Weltreise befinden.

    Außerdem gibt es noch das JUZ-Reinbek, wo regelmäßig Live-Konzerte stattfinden und den Zollenspieker,

    an dem sich bei schönem Wetter unzählige Motorradfahrer treffen.

    Wenn die Racing - Turtles (Motorradclub aus Reinbek -Groß Mühle, Lüttn Mühle, Arne, Holg, Dirk, Björn, Norbert, Shorty, Sanni, Freddy und Mahlzahn ihre Treffen veranstalten, so findet dies am Bismarkdenkmal in Reinbek statt.

    Dieser Platz eignet sich besonders gut für Besäufnisse der besonderen Art sowie für Ruhestörungen und Ferkeleien aller Art. Schluss jetzt mit dem langweiligen Geschwafel und angefangen mit dem Chaos.

     

    Technische Fingerfertigkeit

     

    Es war einmal eine Clique Motorradfahrer, die auf dem Weg in den Süden war, um dort dem Alkoholismus

    zu frönen. Groß Mühle fuhr plötzlich auf den Seitenstreifen der Autobahn, um sein Motorrad näher zu untersuchen. Kurze Zeit später war er aber schon wieder auf der Piste. Zum Glück war der nächste Rastplatz nicht weit und Mühle fuhr dort ab.

    Voller entsetzen verkündete er dann seinen Mitreisenden : " Scheiße ! Ich hab´ meine Kurbelwelle verloren",

    worauf sich sofort alle Gesichter schrecklich verzogen. Nicht etwa wegen dieser Besorgniserregenden Nachricht, sondern weil es so ziemlich unmöglich ist, die Kurbelwelle zu verlieren, außer man schraubt alles los und wirft den Motor während der Fahrt ab.

    Nach eingehender Begutachtung des Bikes fand man heraus, dass nicht die Kurbelwelle sondern die Tachowelle verlustig gegangen war. Nun ja- auch ich habe zwei linke Hände und an jeder Hand fünf Daumen, aber man lacht ja gern mal.

     

    Eines anderen schönen Tages trug es sich zu, das Torge und Bremmel einen Notruf von Groß Mühle erhielten. Nach der Reparatur seines Bikes schliff das Schutzblech auf dem Reifen. Als die Beiden Retter an die Untersuchung gingen fanden sie zwei Überdimensionale Sprungfedern (Federbeine), die in der Gegend herumlagen und fragten was das denn sei, worauf Mühle nur entgegnete : " Tja, die Dinger hab´ ich nach´m Zusammenbau noch übergehabt. Keine Ahnung wofür die sind." Na ja, das kennen wir ja- nach jeder Reparatur bleibt was über.

    Nur gut, das man Freunde hat. Die Stoßdämpfer wurden unter Gelächter eingebaut und siehe da, das

    Schutzblech nahm wieder den gewohnten Sicherheitsabstand zum Reifen ein.

    Um ja keine Langeweile aufkommen zu lassen, nahm Mühle dann noch einen Ölwechsel vor.

    Voller Stolz zeigte er seinen Riesenvorrat Öl im Keller, die er zu Superbilligpreisen eingekauft hatte.

    Bei näherer Betrachtung entpuppte sich das Öl als Zweitaktöl. Auf die Frage, was er denn damit anzufangen

    gedenke entgegnete er nur : " Was wollt ihr denn. Mein Motorrad hat zwei Zylinder - also Zweitaktöl ! Außerdem fahr ich damit schon über ein halbes Jahr".

    Vielleicht hat er ja die doppelte Menge genommen und hatte somit das erforderliche Viertaktöl.

     

    Auch ich kann mich leider von solchen Dümmlichkeiten nicht ausnehmen.

    Bei der Reparatur meiner XJ550, die ein Loch im Kolben hatte, half mir Arne, den neu beschafften Kolben

    einzusetzen. Froh wie Hulle, dass die Maschine bald wieder laufen würde, wollte ich bei noch geöffnetem Motor demonstrieren, wie ich in wenigen Tagen den Zündschlüssel auf Start drehen und den Starterknopf betätigen würde.

    In genau diesem Moment tat der noch geöffnete Motor seinen Dienst, bewegte die Pleuelstange und "Knall"

    war nicht nur der neue Kolben sondern auch sein rechter Nachbar im Kolbenhimmel und meine Dummheit in aller Munde. Aber nicht genug auch Olaf unser Kfz-Mechaniker musste noch seinen Kommentar:" Man ist der doof. Im Leerlauf wär´ dass nicht passiert“ loswerden. Schade, dass sich meine Kolben auch im Leerlauf bewegen."

    Ich glaube Arne trägt noch heute einige Stückchen meiner Kolben in seinem Portemonnaie, um jedem

    zu zeigen was für Idioten es auf der Welt gibt.

     

    Wie repariert man die Achse von einem VW-Bus ohne Wagenheber oder Hebebühne.

    Diese Frage stellte auch Groß Mühle. Auf einen blöden Kommentar aus der Menge:" Auf die Seite legen und ab geht's“ beorderte Mühle seine Freunde, ihm beim Umsturz zu helfen. Ehe man sich´s versah schwankte der Bus wie ein Hochseekutter und wurde umgeworfen. Nach erfolgter Reparatur wupten sie ihn wieder hoch. Warum also immer gleich in die Werkstatt - Hä? Bisschen Köpfchen geht doch auch.

     

    Aber auch bei der Anlasserreparatur des Wagens seiner Freundin zeigte Mühle, wie geschickt er ist. Als er unter dem Wagen lag und seiner Freundin zurief :"Los ! Starte mal den Wagen", machten es sich Bremmel, Torge, Olli und Diddi gemütlich und harrten der Dinge, die da kommen - und sie sollten nicht enttäuscht werden. Als jemand Mühle fragte, ob er denn auch gut isoliert sei, antwortete er nur mit einem:" Na klar bin das. Los Iris Zündung."

    Iris drehte den Schlüssel im Zündschloss. Als erstes gab der Wagen krächzende Geräusche von sich und gleich darauf auch Herr Mühle. Die Beine zappelten zwischen Asphalt und Autokarrosserie hin und her, so dass man glauben konnte, dass Michael Jackson tanzt. Die drei nun nicht mehr so stillen Beobachter konnten vor lachen kaum noch das Wasser halten und als Mühle unter dem Wagen vorkam und auch noch fragte, "Was war das denn?", war es mit der Beherrschung der Drei total vorbei.

    Also Mühle was lernt man daraus?

    "Gut isoliert" war nicht aufs Hirn bezogen."

     

    Lüttn Mühle ist eigentlich technisch soweit auf der Höhe, aber auch er wundert sich, wenn er beim bohren am Motorblock mit Kraft gegen einen Widerstand kämpft und plötzlich geht es ganz einfach. Sowas versteht man also unter einem Luftgekühlten Motor.

    Beim nächsten Versuch war er denn auch schon viel schlauer und hat das Loch nicht in den Motorblock, sondern in seinen Unterarm gebohrt. Aber Lieber Loch im Arm als einen Arm im Loch- Äh Tschuldigung - Loch im Kopf.

     

    Wie alle jungen "Männer" hatte natürlich auch Groß Mühle ein Mofa. Komischerweise lief es aber nicht so schnell wie Bremmel's oder Diddi's. Auf die Frage hin warum deren Mofas denn viel schneller seinen fragten sie ihn, ob er denn auch Zündfunken benutze. Nö, so was kenne er nicht aber wofür soll'n die denn gut sein?

    Zündfunken benötigt man damit mehr Funken im Zylinder das Benzin zur Verbrennung bringen und

    dementsprechend hat man natürlich weniger Aussetzer und viel mehr Power. Das lässt ein Mühle sich

    natürlich nicht zweimal sagen und ab zu Fahrrad-Fischer um eine Tüte Zündfunken zu kaufen. Auf die Anfrage nach einer Tüte Zündfunken, holte die Bedienung schnell alle Kollegen aus der Werkstatt, damit auch jeder sieht wer den solch eine Kuriosität haben will. Tja, sein Mofa ist wohl immer noch nicht viel schneller aber auch nur, weil dieser Scheißladen keine Zündfunken mehr hatte.

    Nach wie vor auf der Jagd nach Temposünden aber schon etwas älter kaufte Mühle sich das gleiche Motorrad wie Torge, der wie immer von seinem Bock geschwärmt als ob sie sie abgehen würde wie Dolly Dollar. Nach einer Tour kam Groß Mühle nun völlig enttäuscht zu Torge und meinte irgendetwas ist nicht in Ordnung mit seinem Motorrad und es hat bei weitem nicht die versprochen Leistung um über 200KmH zu fahren. Lächerliche 180 im 5ten Gang hätte sie nur gebracht. Daraufhin konnte Torge sich nicht ketzerische Frage verkneifen, warum er denn nicht in den 6ten Gang geschaltet hat. "Welchen 6ten Gang denn?" Nun muss man auch noch wissen, dass dieses Motorrad eine Schaltanzeige hatte und von daher diese Frage natürlich absolut Legitim war –aber auch nur für Mühle – andere hätte man ausgelacht.

     

    Eines Tages hatte ich ein Problem mit meinem linken Vorderradreifen an meinem Honda Accord und versuchte verzweifelt die Radmuttern zu lösen. Nach einer 1/2 Stunde gab ich auf und beging einen meiner größten Fehler - ich bat Olli K., der nur wenige Meter weiter sein Moped putzte um Hilfe. "Hey Olli du bist doch KFZ Mechaniker - gibt es da irgendeinen Trick, wie man so 'ne Radmutter runter bekommt?" Spontan ließ Olli alles fallen, packte das Radkreuz auf die Radmutter, stülpte eine Verlängerungsstange über das Radkreuz und bevor ich die Augen schließen konnte, sprang er auch schon mit seinen zarten 105 Kg auf die Verlängerung. Ja, ab war die Radmutter nun, die Schraube die das Rad hielt aber auch. Danke Olli, diesen Trick kannte ich noch gar nicht.

    Um seinem Ruf dann auch noch alle Ehre zu erbieten hat Olaf seinen Kadett an Diddi für ein Sixpack Bier

    verkauft. "Scheiß Kiste. Heckscheibenheizung ist hin, Schluckt mehr wie alle Feuerwehrleute zusammen und noch viele andere Kleinigkeiten. Für 6 Bier konnte Diddi aber dann doch nicht Nein sagen. Seine Hoffnung diesen Todeskandidaten zu retten war natürlich gering da Olli als KFZi ihn ja schon auf Herz und Nieren geprüft hatte (oder doch eher die letzte Salbung). Also Motorhaube auf, Luftfilterkasten festgezurrt und den Filter ausgetauscht und noch ein paar Sicherungen gewechselt und der Tote erwachte zum Leben. Noch heute behauptet Olli das wäre ihm alles egal, da er den Wagen so oder so loswerden wollte -ich frage mich nur was das für Gründe sind -vielleicht weil der Kadett nicht so einfach zu warten ist, als dass ein ausgebildeter KFZ Mechaniker damit zurecht kommt.

     

    Sprachbegabung

     

    Jedes Mal, wenn der englische Motorradclub "Druids" die "Racing Turtles-Reinbek" besucht, gibt es viel zu lachen. 

    Am schönsten sind die fremdsprachlichen Ver(w)irrungen, die so auftreten. Ein Beispiel war der Versuch von Groß Mühle zu erklären, wo man in Hamburg Motorradersatzteile kaufen kann:" In Hamburg there are Vier oder Fünf Motorradshops innerhalb Fünfhundert Meters." -Klar oder ?

     

    Sein kleiner Bruder durfte natürlich um nichts nachstehen und antwortete auf die Frage eines Engländers, ob er "Skifahren könne da er ja aus Österreich stamme nur mit :“Yes ich know but ich kann nich.“

     

    Beim Urlaub auf Korfu lernten Groß Mühle und seine Frau Heike einen Griechen kennen, der sie in die griechischen Begrüßungen einführte - "Callinichta“ bedeutet "Gute Nacht" ; "Calimera" "Guten Tag" ; u.s.w.

    Nur einen Tag später saßen unsere Urlauber im Stammlokal um sich den Bauch vollzuschlagen, als eben dieser Grieche das Lokal betrat und freundlich herüber winkte. Mühle konnte nicht widerstehen und begrüßte seinen liebgewonnen Freund mit einem fröhlichen perfekt griechischem Gruß --- "Calamaris".

    Schon O.K. Mühle - aber mit oder ohne Knobisauce?

     

    Und noch einmal Herr Mühle.

    Eine immer wieder gern erzählte Geschichte ging vor sich, als Bremmel, Hofi, Groß Mühle und Diddi mit der Fähre in Richtung Korfu gondelten. Nach einer ganzen Weile sonnen und saufen an Deck standen Diddi und Bremmel auf, um in den Videoraum zu gehen. Einige Zeit später wurden auch Hofi und Groß Mühle durch Langeweile gequält, woraufhin sie beschlossen ebenfalls unter Deck zu gehen. "Tje, wo is´ nur der verdammte Videoraum?" fragten sie sich. Doch Groß Mühle als Weltenbummler auf allen Weltmeeren zu Hause hatte keine Skrupel, sich an der immens langen Warteschlange am Schalter vorbeizudrängeln, den Körper lässig aufzustützend und mit einem freundlich angetrunkenen Lächeln zu fragen "Who is the living-room?" . Auf die Nachfrage des Mitarbeiters "Sorry Sir. What are you looking for?" sprach Mühle erneut die magischen Worte in der Hoffnung , so wie damals Ali Baba, den richtigen Satz zur richtigen Zeit gesagt zu haben und wartete auf Wegweisung. Doch außer Gelächter und der Kunde, man verstehe nicht was er begehrte, erhielt er keine Hilfe. Erst als Hofi mit seinen Englischkenntnissen einsprang (nachdem auch er sich beruhigt hatte) konnte die Suche nach dem „Wer oder Was“ weitergehen."

    Stefan beließ es bei der Sache mit dem Finalen Kommentar - die können noch nicht mal Englisch auf diesen

    Kutter –richtig, wo waren diese Banausen nur beim Englischunterricht ?

     

    Auf einer der vielen Fährfahrten nach England verließ die Fähre gerade Hamburg Hafen und so Stück für

    Stück fanden sich alle Turtles und Freunde in der Bar ein. Eine Philipino Bedingungen nahm die Bestellungen auf als Klausi mit zwei Freunden gerade um die Ecke kam. Er stellte sich wie Goliath in den Weg des Winzigen Davids und fragte rüber zu uns, ob wir schon für ihn mitbestellt hätten. Als wir das verneinten wandte er sich der Bedienung zu und bestellte in flüssigem Oxford "und Tree Tatoo". Jo ey, was soll dass denn sein? Ein Versuch eine Ganzkörpertätowierung abzustauben oder dem armen man Plattdeutsch beizubringen?

     

    Stellt Euch vor, ein 2 Meter Hüne bremst langsam ab, bleibt stehen und ohne die Füße von den Fußrasten zu nehmen bleibt er sitzen. Als das Motorrad mit ihm nun langsam in Schräglage ging, dachte jeder, „Na, nu die Füße runter“ aber Nee, keine Reaktion. Stoisch neigte sich das Moped mit Fahrer weiter Richtung Asphalt und man glaubt es kaum, auch da noch keine Reaktion. „Ist er eingeschlafen oder was ist da los“. Nach dem aufditscher wurde die Sachlage dann geklärt. Klausi ist früher nur mit seinem Bock mit Beiwagen gefahren und war es nicht mehr gewohnt ohne unterwegs zu sein. Deshalb gab es nun nichts mehr um den umkipper aufzuhalten und Klausi musste sich damit abfinden, dass die Füße auch zu was anderem als zum schalten zu gebrauchen sind.

     

    Vor einigen Jahren waren Kinderkörper, Lüttn Mühle und Mahlzahn in Dänemark als eine recht nett

    aussehende Dänin auf Mahlzahn zukommt und fragt "Dance" und prompt die eindeutige Antwort zurückschoß "Nee, Deutscher“. Tja, dieser Beitrag zur Völkerverständigung hat dann auch mal wieder nicht geklappt.

     

    Eine meiner Lieblingsgeschichten ist von Olaf Krueger. In einem seiner 200 Jobs (natürlich wieder als

    Geschäftsführer) sollte Olli einen Geschäftsbrief in Englisch schreiben. Als Olli dann meinte er könne gar nicht so gut Englisch sagte sein Boss (wieso Boss? Ich dachte Olli ist der Geschäftsführer ?) "Herr Krueger, in Ihren Bewerbungsunterlagen steht doch englisch 1". "Ja, Ja aber das bedeutet Englisch Kurs 1 teilgenommen antwortete Olli. Gut gekontert alter -da hast du deinen Boss aber Sprachlos gemacht.

     

    Auf einer der vielen Fahrten nach England kam Klausi mit der atemberaubenden Neuigkeit „Ich bin ja wie unser Kanzler Helmut Kohl". Auf die Frage hin warum denn das kam nur die einfache und logische Antwort „Ich kann halt auch kein Englisch“."

     

    Als ich mit Ralle in 1991 in USA war besuchten wir Las Vegas und haben dort auch gleich viele Leute kennengelernt. Wie immer wurden wir sofort darauf angesprochen, wie es denn so sei ohne Geschwindigkeitsbegrenzung über die Autobahn zu schießen. Nach abenteuerlichen Übertreibungen, wie man sich denn fühlt, wenn man mit 250 Kmh von Hamburg nach München trödelt kamen wir auf das Thema Drink and Drive. In flüssigstem Englisch habe ich denn auch ganz klar zu verstehen gegeben das „When you drive drunk in Germany you have to go into the kitchen". Ich glaube der Ami hat bis heute noch nicht verstanden warum die deutschen nach Sauffahrten in die Küche müssen, ebenso wenig wie nach wie vor noch nicht herausbekommen habe wieso mein Hirn sich vollends verabschiedete obwohl ich noch nicht einmal richtig besoffen war. 

    Auf der gleichen Tour spielten Ralle und ich Tischfussball. Einige Amis standen nun schon 'ne Weile und beobachteten uns beim Spielen und ich dachte mir, sei doch mal freundlich und frag sie, ob sie nicht mitspielen wollen. Also allerbestes Schulenglisch rausgeholt und "Hey gays, want to join us for a round of succer". Was nicht wie erhofft heißt wollt ihr ne runde Fußball mitspielen Freunde sondern "Hey ihr Schwulis, wollt ihr ne Runde mit uns lutschen?“ Da mein Englisch ja auch schon immer so gut war bin ich dann auch ein paar Jahre später nach England gezogen - alleine bleiben werde ich wohl nicht lange bei dem Wortschatz. Nur bei den Kerlen sollte ich etwas aufpassen. 

     

    Shorty hat es sich angewöhnt in allen Englischsprachigen Läden auf die Frage "Anything else, Sir?" mit "Yes" zu antworten. Halt so, wie in Deutschland auf die Frage "War das alles?" "Ja". Nur das die Engländer immer fragen ob es noch etwas sein darf und den bescheuerten unentschlossenen Deutschen immer mit Unverständnis ansehen, wenn dann keine weitere Bestellung sondern die Frage nach dem Preis kommt. 

     

    Sonstiges, Vermischtes

     

    Eines Tages kam Mutter Mühle zum Meister von Lüttn Mühle und fragte verzweifelt nach ihrem Sprössling. Da dieser jedoch zur Zeit auswärts auf einer Baustelle arbeitete, hinterließ sie die Nachricht, er möge sich doch bitte umgehend bei ihr melden, sobald er zurück sei. Als Lüttn Mühle

    dies machte, erzählte ihm seine Mutter, dass die Polizei ihn suche, da bei ihm zu Hause eingebrochen wurde. Laut den Polizisten sei ein 12-jähriger in die Wohnung eingestiegen und hätte sie total verwüstet. Er sagte wörtlich :"Die Wohnung liegt in Schutt und Asche." Auf dem schnellsten Weg fuhr Mühle nach Hause und als er seine völlig zerwühlte Wohnung betrachtete sagte er nur :" Was ist denn los ? Sieht doch aus, wie immer." Woher soll denn die Polizei auch wissen, dass Mühles Wohnung seit dem 2.Weltkrieg nicht mehr aufgeräumt wurde.

     

    Die erste Party mit den Turtles war ein sehr einschneidendes Erlebnis für mich. Lüttn Mühle, Kinderkörper und ich gingen auf der Suche nach einer Tränke für Hefekaltschalen durch Reinbek. Dabei kam uns Majorga entgegen, der gerade auf dem Weg zur Party bei Groß Mühle war. Er stapelte uns in seinen Wagen und chauffierte uns nach Sodom (Mühles Bleibe)Dort angelangt wurde erst einmal heftigste gesoffen. Büchsenschießen, Bowle-exen und was sonst noch alles breit macht. Nach erfolgreich angesoffener Birne kamen Groß Mühle, Bremmel und Diddi auf die grandiose Idee, die Party ins Badezimmer zu verlegen. Mit Jeans und freiem Oberkörper standen die Drei in der Badewanne, um sich herum ein riesen Publikum von alkoholisierten Freunden. Laut grölend wurde nun das Lied "Yellow Submarine" angestimmt und um auch in die richtige Stimmung zu kommen, wurde der Duschschlauch zum Fluten des Badezimmers verwendet. Irgendwann wurde es uns doch zu Nass und wir verließen das Badezimmer. Ebenso Groß Mühle. Da er ja bis auf die Unterhose nass war, wollte er diese dann auch sofort wechseln. Dabei ging er ins kleine Zimmer, in dem sämtliche Frauen gerade probierten, ob Bowle besoffen macht oder dies doch nur ein Gerücht ist. Er nahm sich eine trockene Unterbüchs´ aus dem Schrank, legte sie vor sich auf den Boden, zog seine nasse Jeans und dann noch die nasse Unterhose aus, ohne zu registrieren, dass tausende

    von Leuten um ihn herum gescharrt waren. Breit wie er aber war nahm er eine Unterhose vom Boden auf-

    natürlich die Nasse- er wäre ja sonst auch kein Mühle- und zog sich diese wieder an.

    Aber nicht genug, schon etwa 1 Stunde später als die meisten gegangen waren hörte man eine Fahrradklingel quer durch seine Kellerwohnung schrillen. Des Rätsels Lösung sollte uns auch gleich darauf präsentiert werden, denn Groß Mühle eierte nackend auf einem alten Klappfahrrad durch seine Wohnung, wieder in den Hausflur und nach einer gekonnten Drehung wieder zurück in die Wohnung. Zum Glück war der Nudisten-Thurau danach so Müde, dass er einschlief und auch die letzten endlich nach Hause konnten, da ja nicht mehr zu befürchten war etwas zu verpassen.

     

    Da Mühle Parties und Baden so genießt fand er es wohl am Anfang auch nicht so schlimm als er bei Holger

    Steinböcks Party ins Badezimmer und dann in die Badewanne gelegt wurde. Wie das ja so ist, die Dusche geht an und ein großes Geschrei (typisch Mühle) ging los. Als es irgendwann etwas verbrannt roch und Mühles schreien mehr and eine Diva aus der Oper erinnerte sahen, die anderen, dass sie anstatt kaltem kochend heißes Wasser über die Haarlose Prachtbrust geprasselt haben. Ja nun sah die Brust aus wie nach einem Suff in der Sonne - verbrannt ist verbrannt.

     

    Als Lüttn Mühle, Bremmel, Kinderkörper und Mahlzahn eines Tages voll wie die Amtmänner auf dem Kiez

    waren, ging die Uhr auf 3 Uhr zu. Schietn sacht Fietn. Kaum noch Kohle und noch keine Bahn am Fahren. Also die Vier Suffköppe alle Kohle zusammengelegt und auf den ersten Taxifahrer zu mit der Frage "Was Kost'n 'ne Fahrt nach Reinbek?". "70 Mark" die Antwort. Scheisse soviel hatten wir aber nicht also fragten wir ob wir nicht für 40 Mark nach Reinbek können. Darauf der Taxifahrer "Da musst Ihr euch schon einen Dummen suchen". Tja wir kennen ja Bremmel der immer nur mit vorsichtiger Zunge spricht und auch diesmal ließ sie uns nicht im Stich und er sprach die goldenen Worte "darum habe wir dich ja angesprochen". Man ey - wisst ihr eigentlich, wie Anstrengend das ist, im Vollsuff vor den Taxifahrern wegzulaufen und dass während man vor lauter Tranen in den Augen nichts sehen kann und vor lauter Lachen kaum Luft bekommt ?

     

    Auf der Tour nach Bornholm hielten Bremmel, Holger Steinböck und ich an einer Tankstelle um noch einige

    deutsche Zeitungen und Fressalien zu kaufen bevor es auf die Fähre auf Rügen geht. Der Trieb brachte mich mal wieder dazu einige Tittenhefte zu kaufen. Als diese auf dem Verkaufstresen lagen sagte ich noch schnippisch zu Holger "Na ja, hier kennt mich ja auch keiner". Das Leben ist eine Hure, dachte ich mir als neben mir Beate Kagerah (eine Angelkollegin) fern der Heimat und genau in dieser Tanke neben mir steht und ein grinsendes "Hallo Frank" herausbringt. Scheisse, wenn man zu viele Leute kennt und die Geilheit einen nie in Ruhe lässt."

     

    Als Ralle die Schnauze voll hatte vom Maschinenbau studieren entschied er sich nach Bergedorf zur

    Umweltblablabla zu wechseln. Um nicht alle bereits bestandenen Prüfungen zu verlieren (wie hat er die überhaupt bekommen ?) besuchte er den Prof. der neuen Hochschule um die Umtragung zu beantragen. Am Ende wies der Prof ihn noch auf die heute Abend bevorstehende Uni Party hin an der Partylöwe Ralle natürlich nicht fehlen durfte. Nach Zwei Kisten der Ralle typischen Grundbetankung (alle anderen sagen 4 Bier) brach er dann mal wieder Zusammen. Hat Ralle eigentlich eine Wette mit Dirk am laufen wer öfters Mutter Boden küsst? Nun ja, nächsten Morgen nach dem Aufräumen blieb nur noch ein Tisch in der Mitte der Mensa stehen auf dem ein kleines Männchen mit einer Lederjacke zugedeckt lag. Der bereits bekannt Prof trat nun an den Tisch in Erwartung einer coolen Ermahnung an den "unbekannten" Trunkenbold mit den Worten "Hämmmmm, junger Mann. Studieren Sie hier?", worauf das Männchen die Lederjacke zur Seite nahm und sich als "uns" Ralle entpuppte, und die Weisen Worte hauchte "Heute nicht!".

     

    Groß Mühle dem nichts zu peinlich ist fragte seinen Bruder einst wie der Flug in der Chesna über Hamburg denn war. Bernd der diesen Flug als Geburtstagsgeschenk erhalten hatte erzählte von dem Flug übers Alte Land und Teile von Hamburg und wie schön die Aussicht eigentlich ist. Groß Mühle musste natürlich nun noch wissen wie Hoch Brüderchen den über dem Boden war, der dieses mit ca. 400 Metern beantwortet. „Boh ey, kriegt man da eigentlich noch Luft?“ kam die Frage von Groß Mühle. Als Bremmel dann noch fragte, wie hoch Mitternsill, sein Österreichischer Heimatort liegt, fing das Hirn von Mühle trotz Sauerstoffmangel endlich an zu arbeiten und er fragte nur noch "Kann, ich die letzte Frage zurückziehen" - Log'n, aber vergessen tun wir nichts."

     

    Trivial Pursuit ist auch ein Spiel geliebt von Alt und Jung und besonders von Groß Mühle. Wenigstens mal etwas bei dem er sich hervortun kann. Bei einer der endlosen Runden kam die Frage an ihn was den "IQ" bedeutet. "Hmmm warte mal - Interkontinental". Nach einer Lachpause konnte Bremmel ihn aufklären, dass das nicht richtig sei. "Warte ich hab' gleich - Interkontinentalrakete“ Die Lachpause wurde länger und die Gesichtsausdrücke immer unglaublicher, bevor Bremmel auch diese Antwort in den Mühle-Stussschredder verbannte. Als er endlich aufgab und Bremmel ihm die richtige Antwort "Intelligenz Quotient" verriet schaute dieser nur sauer und entgegnete -"Das hättet ihr auch nicht gewusst. Ein Mühle gibt halt niemals auf und weiß nie wann Schluss ist.

    Aber so etwas kann einen Groß Mühle nicht davon abhalten an anderen Tagen die Suche nach den cleveren Antworten wieder aufzunehmen. Holg war dran Heike zu fragen welche der vier Großwildkatzen denn die schnellste im Tierreich sei. Tiger, Löwe, Gepard oder Leopard. Groß Mühle zwar nicht an der Reihe aber nie verlegen mit seiner angeborenen Schläue einzuspringen kommentierte nur "Was ist dass denn für eine Blöde Frage? Weiß doch jeder, dass Löwe und Tiger das gleiche sind. Bin ich Blöd? Aber anhand der erstaunten Gesichter der anderen erfuhr ich, das ich nicht der einzige Unaufgeklärte war. Diese Tatsache war mir im Laufe des Aufwachsens entgangen. Der mutige Holg fragte dann Groß Mühle wie er das denn meine worauf dieser nun endlich die Auflösung brachte. "Nun, es ist doch bekannt, der Tiger ist das Weibchen und der Löwe ist das Männchen". Hallo Herr Hagenbeck könnten sie nicht noch einen auszeichneten Tierpfleger gebrauchen? Vielleicht gibt es dann zwar keinen Nachwuchs mehr im Zoo aber auf alle Falle werden alle immer sehr fröhlich und heiter sein.

     

    Auf einer der vielen Touren der Turtles nach Dänemark waren einige Leute am überlegen, wie sie denn den

    Bobbel mit Haschisch an den Grenzern vorbeizaubern könnten. Olli Krueger wollte davon nichts wissen und Tankte noch ein letztes mal vor der Grenze. Ohne auf das Thema weiter einzugehen wurde die Grenze überquert und kurze Zeit später hielt die Gruppe wieder um sich mit den Dänischen Tittenheften einzudecken und 'ne Polser zu essen. Als einer der Genossen nun anfing am rechten Blinkerglas von Olli's Käfer zu schrauben, schnaufte Olli nur "Ey, Finger weg von meinem Wagen“, worauf die Gegenfrage kam „Wie soll ich denn sonst wieder an meinen Bobbel kommen, den ich vor der Grenze hier reingelegt habe?“ Ja da hat er ja auch recht anders geht das nicht.

     

    Wisst ihr was ein 0815 Bulle ist ? Ich wusste es auch nicht bis zu Lüttn Mühles 18ten Geburtstag. Eigentlich

    wollten wir mit der Bahn nur nach Hamburg fahren um dort den bereits angefangenen Suff zu vollenden, mussten diese Reise aber schon bei der zweiten Station einstellen, da die Polizei es nicht so gut fand, dass Lüttn Mühle ohne gültige Fahrkarte unterwegs ist. Trotz der bitte um Handschellen und mit einer Politesse abgeführt zu werden, wurde er dann doch nur wie ein Kleinverbrecher und nicht wie er wollte als Kiezgröße abgeführt. Als Kiehn und ich dann nach ca.15 Minuten an der Wache ankamen und nach Bernd fragten hörten wir ihn grölen. „Ey, ihr da lasst die beiden rein, das sind meine Zeugen". Der Polizist lehnte dieses ab und Mühle grölte ihn nochmals an mit den zauberhaften Worten "Ihr 0815 Bullen, 0 Ahnung, 8 Stunden am Tag auf dem Arsch sitzen und nach A15 bezahlt werden." Der Spruch war so cool, dass er dann auch endlich aus der Wache geworfen wurde und wir nun endlich zu dem uns wohlverdienten Vollsuff kamen. Bei jedem Bier haben wir auf 0815 angestoßen.

     

    Im JUZ Reinbek war mal wieder Rock-Konzert angesagt und alle waren sie da. Klausi überragte alle um einen Kopf und auch die Breite der Schultern war unerreicht. In einer Musikpause stand Klausi in seiner schwarzen Ledermontur mit dem Rücken an die Wand gelehnt und sagte "Ich habe vielleicht Rückenschmerzen."

    Das ganze JUZ wurde leise in Erwartung nun zu hören wie der Riese eine ganze Fußballmannschaft verprügelte und anschließend in der Mitte zerriss. Diese Stille wurde noch bedruckender als dann Klausi dann verlauten ließ "Man, unser Abwaschbecken ist so niedrig dass ich mir den Rücken verdiedelt hab."

     

    Eines der Erlebnisse, bei denen es mir nicht gelang mein Lachen zu unterdrücken muss um 1989/90 passiert sein.

    Lüttn Mühle und ich waren die ganze Nacht am Bismarkdenkmal un dort in seinen Geburtstag reinzufeiern. Am nächsten Nachmittag wankten wir dann immer noch voll wie die Haubitzen Richtung Heimat. Nach 2 Stunden frohlocken und singen war die Gewaltige Strecke von 2 KM dann auch schon geschafft und wir wurden von Vaddern und Muttern Mühle empfangen. „Wo warst du denn, es ist doch dein Geburtstag? Nun aber schnell ins Wohnzimmer, da sind die Geschenke“ sagte Mutter Mühle. Bernd fing an auszupacken und da seine Zeit bei der Marine kurz bevorstand hatte Mutter Mühle sich gedacht nützliches für diese Zeit zu beschenken. Das T-Shirt in Weiß mit blauen Querstreifen- OK passt ja zu Matrosen. Die Grüne Buntfaltenhose - ja passt zur Armee -zu Mühle allerdings nicht.

    Der Knaller wartete in einer Box in der Form eines Schuhkartons. Lüttn Mühle immer noch mit mindestens 2 Promille und in schwarzen Lederklamotten öffnete den Karton voller Erwartung, schaute rein und

    sagte nur „Das ist ein Witz, die sind für Papa. Wo ist nun das richtige Geschenk?“ Ich versuchte einen Blick zu erhaschen aber der Karton war schon wieder zu als Mutter Mühle antwortete „Wieso was ist denn los? Die sind genau in deiner Grosse. So etwas brauchst du doch“. Endlich öffnete Mühle den Karton wieder und diesmal konnte auch ich einen Blick werfen. Oh mein Gott ! BRAUNE SANDALEN ! So etwas hat man das letzte mal mit 5 getragen. Ich konnte mich nicht mehr halten und selbst jetzt beim Schreiben dieser Zeilen habe ich schon wieder Tränen vor lauter Lachen in den Augen. Vater Mühle sprang auf und verschwand samt Karton. Mutter Mühle verließ weinend das Wohnzimmer und Bernd hinterher. Nach einigen Minuten kam Mutter Mühle dann zurück zu mir ins Wohnzimmer zur Konsultation :“Sag mal Mahlzahn, du bist doch bei der Bundeswehr. Da braucht man doch Sandalen habe ich gelesen“. Anfangs habe ich ja noch versucht sie zu bestätigen damit ich es dann auch mal erleben kann wie Mühle mit so schicken Dingern denn aussieht aber nach einer Weile konnte ich ihr erklären, dass man beim Bund alles bekommt. Die Sandalen sind nie wieder aufgetaucht und auch ein Ersatzgeschenk hat es nie gegeben. Nichts desto trotz war es das Geschenk, das mich immer wieder fröhlich stimmt, wenn ich nur daran Denke.

     

    Wie Groß Mühle es geschafft hat ein erfolgreicher Geschäftsmann zu werden, verwundert viele. Besonders wenn man Bremmel zuhört, wie Mühle denn immer so zur Arbeit gefahren ist. Nicht, dass die beiden zusammen gearbeitet hätten aber es gibt halt andere Indikatoren (Mühle, das heißt Anzeiger). Eines morgens kam Mühle zur Bushaltestelle und fing an mit Bremmel zu plaudern. Auf die Frage warum Bremmel denn so fies Grinse, zeigt dieser nur auf die Plüschschlappen an den wohlgeformten Füssen und fragte ob er denn immer so zur Arbeit fährt.

    Einen anderen Tages nach einem Großen Zechgelage schaffte Mühle es dann auch mit richtigen Schuhen in die Firma zu kommen. Als er nach einiger Zeit zur Toilette ging und anschließend beim Hände Waschen in den Spiegel sah, wurde ihm dann auch Schlagartig klar warum die Leute heute so freundlich lächelten und ihn immer ansahen. Ja wenn das ganze Gesicht mit Edding vollgemalt ist kann man mit Aufmerksamkeit rechnen. Wer schon mal probiert hat, Edding aus dem Gesicht zu kriegen, der weiß, wie die Nagelbürste irgendwann höllisch weh tut.

    Dranbleiben Mühle.

    Nun schon vorsichtiger geworden kam Mühle mal wieder an die Bushaltestelle und Bremmel stand wieder dort, wie erwartet. Als schon wieder dieses Grinsen bei Bremmel im Gesicht erschien konnte Mühle sich diesmal schon denken worum es ging. „Ich wollte auch so ne geile Dauerwelle wie alle habe und mein Freundin hat es dann Gestern auch mal ausprobiert“. Das er aussah wie (Butsche Runi) ein Pudel nachdem der Föhn explodiert ist trifft es besser als es eine Dauerwelle zu nennen.

    Aber eine Begebenheit zeigt seine Verkäuferqualitäten. In seiner Tätigkeit als Verkäufer für Büromöbel war er im Verkaufsraum als eine ältere Dame den Laden betrat. Mit einem Gutschein über DM 50,-- in der Hand fragte sie bei Mühle nach was sie denn dafür bekommen könnte. Diese Dame war Blind und hatte zur Unterstützung einen Gutschein von der Behörde erhalten um sich Bürodinge zu kaufen. Nach einigem hin und her und nachdem der ganze Verkaufsbereich abgesucht war kam Mühle die zündende Idee. Es gibt eigentlich nur eine Sache und zwar eine LESELAMPE. Man glaubt es kaum, das Geschäft kam Zustande und die Groß Mühle muss der erste Mann in der Geschichte der Menschheit sein, der einer Blinden eine

    Leselampe verkauft hat. Wer kann der kann.

     

    Habt ihr schon einmal Todesangst im Schlaf erlebt? Ich schon. Wenn man Fettleibig ist, raucht und säuft wie ein Loch ist man schon ganz oben auf der Liste der Herzkasperkandidaten. Bei einer Motorradparty von Pegasus in einer Disco hab ich mich mal wieder lecker betrunken und bin dann irgendwann in den Schlaf der gerechten und bezechten eingetreten. Irgendwann habe ich aber kaum noch Luft gekriegt und dachte da ist es nun soweit - Schwarze Männer habe ich auch überall gesehen (was erwartet man auch sonst auf 'ner Motorradparty?) nur die Sense konnte ich noch nicht ausmachen. Ich versuchte aufzustehen habe meinen Alabasterkörper allerdings keinen Millimeter vom Boden gekriegt. Nun ist wirklich aus -Scheisse dabei habe ich noch Getränke Bons in der Tasche.

    Ist doch immer das Gleiche mit diesen Parties, bei denen man Bons kaufen muss. Es bleiben immer

    einige unbenutzt über. Auch diesmal. Was für 'ne Verschwendung. Mit ein bisschen Mühe hätte ich die wohl noch verhaften können aber nu' is' zu Spät. Irgendwie war die Situation aber schon etwas komisch, denn ich habe immer noch etwas Luft gekriegt, nicht viel, aber mit etwas Anstrengung ging es schon. Als ich dann mal so gelinst habe, was denn nu' los is, seh' ich doch meine drei Mittrinker Diak, Bremmel und Niete links und rechts von mir schlafend und alle mit ihren Köpfen weich gepolstert auf meinem Bauch. Mit viel Kraft bin ich dann hochgekommen und es sind natürlich alle aufgewacht und haben rumort. Als ich sie fragte was dat denn nu soll bekam ich nur zu hören, es wäre auf meinem Bauch so schön weich gewesen und das seichte hoch und runter beim Atmen hätte sie alle schön eingeschläfert. Aber sonst immer Späße über dicke Bäuche machen.

     

    Als wir mal wieder eine Turtle Party am Bismarkdenkmal veranstaltet haben kamen auch unser Westerwälder Chapter zu Besuch um kräftig mitzufeiern. Als Samstag morgens einige auf die Idee kamen einmal mehr von Hamburg zu sehen sind einige mit den Gästen aus dem Westerwald und England zum Hafen gefahren. Mal abgesehen vom Restalkohol ging natürlich noch 'n bisschen rein bei so 'ner Hafenrundfahrt.

    Als dies nun vorüber war dachte Eckhard sich das ein echter Kerl ja auch irgendwann mal richtig Furzen muss. Gesagt -Getan - und was war denn das ? Ne Landscholle in der Große von Grönland hatte sich im Enddarm gelöst und hat den Furz als Mitfahrgelegenheit direkt in die schicke Feinrippunterhose genutzt. Schietn sacht Fietn. Mitten auf den Landungsbrücken ohne Ersatzunterhose und leicht angesoffen entschied sich Eckhard dann so schon weich gepolstert aufs Moped zu steigen und dann mal wieder nache Party fahrn. Die Leute, die beim Denkmal blieben wunderten sich natürlich schon über den komischen Gang von Eckhard, der wie John Wayne oder Pierre Litbarski über den Platz eierte.

    Als seine Tochter dann mit den Neuigkeiten „Papa hat sich in die Hose geschissen“ raus kam, war die Sache dann auch endlich aufgelöst und es durfte gelacht werden. Am nächsten Morgen saßen wir nun schon beim Frühschoppen und als dann Groß Mühle auf seinen Krücken am Bierstand vorbeikam dachte Eckhard er müsste jetzt mal 'nen Witz reißen, damit er aus dem Rampenlicht verschwindet. „Na Mühle alter Krüppel“ protzte er heraus". Doch welch ein Wunder, wer hätte Mühle so eine Schlagfertigkeit zugetraut als er nur erwiderte „Na Hosenscheißer“

    "Well done Mühle -Focus wieder auf Eckhard und „Erzähl doch noch mal wie's war Eckhard“.

     

    Aber auch andere können den Stuhl nicht immer so halten wie z.B. unser Freund Axel vom Wiesenfelder

    Motorradclub. Axel natürlich stolzer werdender Vater konnte es sich nicht nehmen lassen, seine Perle Michaela zur Geburt in den OP zu begleiten. Voll vorbereitet auf alles was da kommen könnte, kam der Große Augenblick und der Arzt sprach die verheerenden Worte „Pressen, härter Pressen“. Mensch Axel, aufgepasst? Das war an Michaela gerichtet und nicht an dich. Zu spät. Dieses Kommando verhalf den beiden zu einer Gesunden Doppelgeburt von einem Sohn und einer Frühgeburt einer braunen Masse. Axel hat uns leider nie erzählt, ob der Arzt auch ihm zur erfolgreichen Entbindung gratulierte. Seine Entbindung überlebte es nur bis zum nächsten Klo, wird uns aber in ewiger Erinnerung bleiben.

     

    Eines Abends wollte einer von uns nach Hause konnte aber die Tür (nach außen schwingend) vom Cafe Brasil nicht öffnen. Doch nicht etwa abgeschlossen? Etwa 'ne neue Idee um uns noch länger bei der Stange zu halten ? Nö, nichts von dem. Nur Diak voll wie'n Eimer Scheisse. Er hat es gerade mal bis einen Schritt vor die Tür geschafft und hat dort die Frischluftkeule mit voller Härte verplättet bekommen und ist so zusammengebrochen, dass keiner mehr die Tür öffnen konnte.

    Die Bedienung Sandy machte dann den Notausgang auf, so dass wir an Diak rankamen um ihn dann aufzuheben, in die richtige Richtung zu drehen und mit einem „da lang“ loszujagen. Schön gelacht und alle außer Diak wieder rein ins Cafe. Etwa 20 Minuten Später kam Sandy schon wieder mit

    einem Hilferuf. Wat denn - doch nicht etwa schon wieder einer vor dem Cafe zusammengebrochen und wer ist es diesmal. „Ne ne, ist wieder Diak.“ Diesmal steht er mit dem Kopf in der Hecke steckend und schnarcht vor der Tür.

    Wir haben Diak dann ins Cafe geholt und ihn dort am Tisch schlafen lassen. Ist wohl doch der beste Platz.

     

    Wer wäre nicht gerne dabei gewesen, als Lüttn Mühle seinen schrottigen BMW mit Schiebedach auf der

    Autoausstellung in Dänemark zum Besten gab? Es ergab sich, dass zur gleichen Zeit wie der Turtle Besuch in Dänemark (sehr beliebt bei den Dänen) eine Volvo-Autoshow angesagt war. Mühle seinen Blauen BMW gestartet und in die einzige Lücke zwischen den Blankgeputzten Volvos und das Scheibedach weggetreten und die Motorhaube auf um das Wunder der Technik zu zeigen - nämlich -wie kann ein geiler BMW Motor nach nur kurzer Zeit in Mühles Besitz schon Scheiße aussehen.

    Tja, alle zu früh gelacht - man sollte es ja kaum glauben aber die Dänen müssen noch besoffener gewesen sein als wir, denn es bildete sich ein Traube dieser Ex-Wikinger um Mühles Kiste und das Fachkundeln ging los -Elefantenbier ist also doch Schädlich.

    Wo wir gerade in Dänemark sind bietet es sich an die Dänische Handballmeisterschaft zu erwähnen, die

    zeitgleich mit dem Einfall der Turltles in Kolding fiel. Da der Alkohol ja die Hirnzellen zu immer neuen Hochleistungen angeregt wurde ein Wettspiel namens Klauen vorgeschlagen. Wer die besten Sachen klaut hat gewonnen. Man soll sich ja wundern, was so abgeht. Erstmal ein' Drink und auf die Tribüne setzen um zu überlegen was man so Mitnehmen kann - ey man bin ich bekloppt oder kann ich nicht mehr richtig sehen. Der Dänische Handballmeister läuft in die Halle ein und nun ratet mal, wer am Ende des Teams mit in die Halle einläuft und dem Publikum zuwinkt als wäre er Elton John - ja na klar Lüttn Mühle. Aber nicht nur dass er hat auch noch 'nen Masskrug Bier in der Hand- nu ja wusste ja auch keiner wie Lange die Siegerehrung dauert. So, dann der Meister auf das Podium und Mühle mittendrin und kein Witz, keiner der Dänen auch nur irgendwas gesagt -ich sach ja Chemie Bier ist nich gut für'n Kopp. Das hat dann ja auch genug Zeit gegeben um die Raubzüge vorzubereiten und kurze Zeit später wurden alle Schätze in der Nähe der Halle präsentiert. Klopapier und andere Kleinigkeiten wurden aufgestapelt und auch …….

    was ist denn das? Medaillen, Pokale und Urkunden von ? Dem Dänischen Handballmeister. Ob die die nicht

    vermissen? Na der Gewinner war damit klar aber wat nu machen mit dem Kram? Tja, man ist ja kein Unmensch - auf jeden Fall nicht immer. Also zurück mit dem Kram und mal ordentlich entschuldigt -cool gab noch Freibier wer hätte das Gedacht - muss wohl in der Natur der Wikinger liegen, das Raubzüge nachher befeiert werden - Schietn, hättn wir dass Gewusst - die Frauen waren nicht schlecht aber nun zu Spät. In Wirklichkeit waren sie wohl froh ihre Urkunden, Medaillen und Pokale wieder zu haben.

     

    In alten Zeiten wollte Groß Mühle mal zeigen was er so alles kann und hat ein Praktikum im Krankenhaus gemacht.

    Gut, dass Diddi erbarmen hatte und ihn aufgenommen hat -wir kennen ja die Risiken. Eines Tages kam Mühle bei Diddi an meinte „Ey, die Oma auf der 7 trinkt ihren Kaffee zum Mittag nicht. Ich habe ihr geholfen und ihn in den Mund gekippt aber es lief 'ne Menge wieder raus - komm doch mal helfen“. Gesagt getan und Diddi mit Groß Mühle ins Zimmer und ans Krankenbett. Diddi brauchte nicht lange und bat Mühle ihm mal zu helfen, das Bett aus dem Raum zu schieben. Mühle konnte das ja nun gar nicht verstehen, denn die Alte kann doch ihren Kaffee auch hier im Zimmer Trinken - immer diese Extrawürste. Nach einer Weile wurde es Diddi zu dumm und er bat etwas energischer das Bett zu entfernen. Diesmal hat der Ton wohl die Musik gemacht und das Bett ging auf den Flur, wo Diddi Mühle fragte, was genau passiert ist. „Ja, zum Frühstück habe ich sie mit ihrem Müsli gefüttert, da sie nicht in der Lage war selbst zu Essen, erst als dann der Kaffee zum Mittag kam wäre es ihm aufgefallen, dass ihr nicht so wohl ist, denn sie liebt Kaffee und hat den ja sonst auch immer nur gestürzt.

    Diddi hat heute noch Bauchschmerzen vor Lachen, da die Alte schon morgens Tot war als Mühle sie fütterte und nur die Müsli verstopfte Speiseröhre den Kaffe nicht mehr durchgelassen hat. Was soll ich euch sagen, man hat Mühle nach seinem Praktikum keinen festen Arbeitsplatz angeboten - Schande eigentlich wo gutes Personal doch so knapp ist.

     

    Ein der Geschichten, bei der ich zu gerne dabei gewesen wäre, war die Karnevallsparty im LilaBe in Bergedorf.

    Da Bremmel, Groß Mühle, Holger und die anderen die Kohle lieber zum saufen als für Kostüme ausgeben, wurde kurz entschlossen der Schlafanzug zum Weiberanziehenden Partyfummel gewählt. Alle in die Schlafmontur, Bademantel und ab zum LilaBe. Am Eingang Kohle ablaschen und rein in die Partyhöhle. Vorbei am Schwarzlicht zum Stempel prüfen aber - Groß Mühle was sind dass denn für komische Flecken überall auf deinem Bademantel? Gelblich, nicht ganz aber doch schon fast rund und in Großer Menge - werden doch wohl keine Wichsflecken sein - Wohl doch. Da es jetzt aber auch schon zu Spät zum Umkehren war rannte er im Wichsermatel über die Party. Mühle, dass war sehr nachlässig, du weißt doch das Kalkhofe auf der Suche nach dem Wixxer ist.

     

    Apropos Wichser - Wart ihr schon mal in 'ner Peepshow ? Sicher wart ihr das. Na ja hier 'ne kurze Erklärung für die, die es nicht kennen. Man sucht sich ne frei Kabine (alle im Kreis um einen Tanztisch angeordnet) was man an der grünen Lampe über der Kabine erkennt. In der Kabine wird das Geld eingeworfen und eine kleine Scheibe fährt hoch und öffnet den Blick auf die strippenden Hühner.

    Vor einigen Jahren bin ich mit Dirk und Mühle Samstag morgens am Kiez vorbeigekommen und habe einige Bierchen verhaftet. Diak machte den Vorschlag in die "Peepshow zu gehen. Was um 11Uhr morgens? Diak erwiderte nur das er einen ausgibt. So ein Angebot kann man ja nicht ausschlagen und geil werd ich schon irgendwie. Außerdem gibt es keine beste Zeit fürs Wichsen. Also rein in den Schuppen und Diak diesmal außen vor den Kabinen Geld eingeworfen - das war neu für mich aber Egal. Also Reißverschluss schon mal auf um mehr Zeit für das Eigentliche zu haben und nicht mit vorgeplänkel zu verdaddeln.

    Rein in die Box und das Teil in die Hand und ab geht’s. Als ich mich Umblicke denke ich noch so zu mir

    „Irgendetwas stimmt hier nicht und ist anders als sonst - was bloß? Warum kann ich Mühle und Dirk und noch einige andere neben mir sehen - Wo sind die Kabinenwände geblieben? Warum fängt die tanzende Nutte an zu schimpfen? Oh oh, ich glaube, die Kabinen sind kein Kabinen mehr, so wie ich sie kenne. Jetzt bemerke ich dass meine Schuhe nicht in der Wichse von irgendwelchen Vorgängern festkleben. Oh bitte lieber Wichsergott, hol mich raus aus dieser Scheisse aber mit Dirk und Mühle wird diese Geschichte nicht geheim bleiben.

    Sie haben es 30 Minuten geschafft - was genau die Fahrzeit zwischen

    Kiez und Reinbek beträgt. Nun ratet mal wie oft ich hinterher noch in 'ner Peepshow war.

     

    Als „uns“ Bremmel und Diddi mal 'ne schöne Tour durch Bergedorf machten fuhr Bremmel vor und kam unter der Eisenbahnbrücke durch, wo immer 'ne Menge Hühner auf den Bus warteten. Ja nun wollt ihr wohl wissen wie man die am besten beeindruckt aber da muss man nur Bremmel fragen, der kennt sich mit so was aus. Also hoch mit dem Vorderrad, Gas geben und vorbei and den Schnecken, cool gucken und noch mal in deren Richtung blinzeln um sicher zu gehen, dass sie auch alle rüber sehen. Ne, nicht alle - was ist denn los - aber jetzt doch alle und Krach.

    Watt macht denn der Scheiss Wagen hier und was macht Bremmels Motor im Kofferraum? Ich geb’ ihm 'ne Eins Plus, denn jetzt haben ja doch alle geguckt. Als Diddi, der die ganze Zeit an der roten Ampel stand, an diese Stelle kam - fuhr er weiter mit dem Gedanken „Nö, den kenn ich nich“. -Freunde kann man sich nicht kaufen und wenn wären sie in solchen Situationen auch ziemlich teuer.

     

    Wir haben ja schon immer Witze über uns als Schwuler Motorradclub gemacht aber ich glaube wir sind eigentlich Transen. Der Beweis ist eindeutig Arne, der den Pokal für die weiteste Anfahrt der Frauen erhielt. Höhrfehler oder was. Nach kurzer Nachforschung ob noch alle Teile an ihm dran sind (test positiv) also weiter gesucht und Ergebnis.

    Arne sollte seinem Namen nicht mehr im angesoffenen zustand schreiben, da es so Aussah wie „Anne“ und nicht „Arne“. Nu, auf alle Fälle nen Pokal abgestaubt."

     

    Lüttn Mühle hat auch schon mal nen Einzelpokal abgestaubt. Sogar den gleichen zweimal nacheinander. In Winsen sollte Mühle den Fairnesspokal bekommen - ich glaube weil er bei der Rallye Punktgleich mit jemand anders war und ihm den Preis überließ. Als Mühle nun aufgerufen wurde - ich glaube so fünf bis 80 mal und keiner kam war klar, der ist schon wieder so voll, dass er nicht gehen kann - na ja immerhin schon halb Neun abends.

    Also neues Jahr neues Glück, es ist gleiches Treffen gleicher Ort und die Pokalverleihung geht los und nach all den Witzen über letztes Jahr wird doch tatsächlich Mühle gebeten seine Pokal vom letzten Jahr abzuholen. Ratet mal - jo richtig - Dejavue - Mühle knallebreit im Zelt um halb Neun und keine Chance auch nur einen Meter zu gehen. Fair ist Fair und Schnapps ist Schnapps.

     

    Wenn ihr glaubt das war es schon - keine Angst es kommt noch 'ne ganze Menge mehr. Dank der Mühlmänner wird dieses wohl eine unendliche Geschichte der 3 Dimension. Lüttn Mühle ist ja ein begabter Angler und vor etlichen Jahren ging es mit Holger Steinböck, Bremmel, Kinderkörper, Mahlzahn und Lüttn Mühle zum Nachtangeln. Das Beste ist eigentlich nicht das Angeln sondern der Alkohol und das Gequatsche. Wenn man aber einen Mühle dabei hat verliert das alles seinen Sinn. Da wir Aale fangen wollten mussten wir uns einige Köderfische besorgen. Mit einer Senke hatten wir nach einiger Zeit einige zusammen und Mühle wollte sich mal ausprobieren. Nach zwei Versuchen und zwei schönen Schleien (Edelfisch den wir noch nicht mal and die Angel kriegen) hatten wir schon so ziemlich die Schnauze voll. Als Mühle dann auch noch einen Aal fing und sich vor Schreck gleich auf den Arsch setzte als Holger mit dem Aal etwas dichter an sein Gesicht kam hatten wir erst Recht die Faxen dicke.

    Ein paar Bier später waren wir dann auch wieder beruhigt und es wurde auch endlich Dunkel. Nun stand Mühle mit dem Rücken zu seiner Angelrute und erzählt uns dass er ja nie mitbekommt wenn etwas bei ihm beisst. Hinter ihm ging das Kinderüberraschungsei, das als Bissanzeige fungierte, wie im Paternoster auf und ab. „Mühle da beisst einer“- „Ja sach ich ja nie bekomme ich mit wenn einer beisst“ -“ne Mühle jetzt grad eben beisst einer“. Die Bauchschmerzen waren ja schon geil aber als Mühle nun wieder ganz Herr der Situation die Angel bis nach München anschlug um den Fisch zu hacken fällt im doch glatt die Rolle mit der Schnurr von der Angel und hängt im Wasser und durch den Zug des Fische auf der anderen Seite springt das Ding auf und ab. Filigran – Mühle versuchte nun das Ding mit einer Hand die Angel haltent, zu greifen - aber keine Chance. Da wir alle so am Lachen waren, hatten wir keine Chance zu helfen also weiter geht's. Kippe immer noch schräg im Maul und den Rauch nun immer schön in die Augen wie Clint Eastwood, rechte Hand immer noch am Prügel (nicht an dem Ihr Säue) und mit der anderen --- die entscheidende Frage - “soll ich nach dem Bier greifen oder nach dem Kescher“ - und glaubt es mir, ich war dabei -

    er nahm den Kescher. Die Rolle mit dem Kescher gehascht und wieder angeschraubt noch ein kurzes God Bye vom Fisch und unser Abend war gerettet.

     

    So nun erzähl ich mal die Geschichte wo wir alle Fotze lecken waren. Lass mal überlegen, wer war denn da alles dabei. Ach keiner, gibt es gar nicht die Geschichte. Wie Schade, die wäre aber bestimmt gut gewesen. Na denn lieber eine andere. Es trug sich zu als die Turtles mal wieder in Kolding waren um den Dänen das Fürchten zu lehren. Alle Mann gut angetrunken und in freudiger Erwartung und rein ins Don Quichote um an der Bar mit guter Sicht auf die Bühne zu erhaschen. Dort findet ja bald die Striptease Show statt und wir wissen ja alle, dass die Skandinavischen Mädels recht nett aussehen. Als dann auch schon mehr Sabber als Bier in den Gläsern war, ging die Nebelanlage endlich los, die roten Strahler tauchten die Atmosphäre in die richtige Stimmungslage und die Kuschelmusik lies nun auch keinen Zweifel mehr an dem, was dort auf uns zukommt. Alle Augen links und rechts und man ist der Nebel dicht - kannst du was sehen ? Nö. ich auch nicht - doch da nun warte mal da ist - das ist doch -

    ARNE?

    Ja, da stand Arne wie Phoenix aus der Asche. Allein auf der Bühne im Nebel um einen Striptease

    anzutäuschen. So Arne, wenn die Lufthansa dich nicht mehr will kannst ja mal im Doll House anklopfen.

     

    Wenn Arne mal gerade nicht tanzt mach er eigentlich Feuer. Da das so oft vorgekommen ist muss dafür ein Extra Buch geschrieben werden aber so ein oder zwei Geschichten packen wir hier mal mit rein. Auf einer Motorradparty die recht verregnet war, suchten alle nach Arne. Wissend, dass Arne und Feuerzeug nur eines bedeutet - beides wird benutzt - egal wie es ausgeht. Keiner konnte den Pyromanen finden, bis irgendwann eine Rauchwolke aus der Scheune kam. Alle dachten nur Scheisse, da hat Arne doch wohl nicht die Streichholzfinger (Arne mit den Streichholzfingern) drin - aber man kann sich das ja an seinen 5 Fingern (Klausi an Viereinhalb) abzählen, dass es nur Arne sein kann. Also Scheunentür auf rein in den Schuppen und das Ärgste vermeiden doch Überraschung - sah viel Schlimmer aus als es ist - Arne sitzt um ein kleines Feuer, in der Mitte der Scheune mit einem Grill Spieß und bruzelt sich was. „Was machst du denn hier Arne?“ - Siehst du das nicht ich trockene meine Socken."

     

    Ein anderes mal zum Bergedorfer Stadtfest war wie immer Warmtrinken bei Lüttn Mühle angesagt und Arne,

    Kinderkörper, Mahlzahn und Lüttn Mühle wollten dann auch noch was Essen. Also ab zu Jim Block - beste Burger wo gibt. Als fast alles aufgegessen war rief Arne nur los raus hier schnell. Da man ja weiß dass diese Warnung immer befolgt werden sollte, ließen wir alles Stehen und liegen und rannten wie die Teufel. Hey warte mal, wir haben doch schon bezahlt, das kann also nicht der Grund sein. Der lies dann auch nicht lange auf sich warten und es knallte irre laut aus dem Burgerladen raus. „Arne, was hast du schon wieder gemacht?“. „Ach ich habe nur diesen alten D-Böller in meiner Tasche gefunden. Ich wollte mal sehen ob er noch geht und habe ihn angezündet aber als die Lunte dann richtig losging dachte ich Scheisse was tun -also hab ich ihn ins Cola Glass geworfen. Als es dort dann noch brodelte dachte ich nur noch „Raus hier“. Wir haben dann auch die nächsten Wochen mit den Scheiß Burgern von BurgerKing vorlieb nehmen müssen bis die Haare länger waren und der Vollbart unsere Gesichtskonturen genug verdeckt hatte um dort wieder reinzugehen.

     

    Wer kennt nicht noch Lüttn Mühles alte Wohnung Ohlstücken in Bergedorf? Eines Abends dachte ich - ach schaust mal vorbei auf ein paar Bierchen und bisschen Dumm Tüch Labern. Unten angekommen will gerade klingeln aber Tür steht offen. „Hey Mühle, bist du da?“ Keine Antwort also rein und Treppen hoch aber noch keiner da und kein Licht an also um die Ecke rechts Richtung Küche und noch mal gefragt „Pscht Mahlzahn. Mach bloß kein Licht an."

    "Komm her aber vorsichtig“ In der Küche saßen Bremmel, und Mühle nebeneinander gedrängt aus dem kleinen Küchenfenster schauend und hinter vorgehaltenen Händen rauchend.

    „Also Leute was ist Los?

    "Bundeswehrübung - Die Russen sind da? Mutter Reich verfolgt Euch? Oder was?“ „Halts Maul Mahlzahn und setz dich. Guck mal da drüben die Lesben.“

    „Mühle, wo ist das Bier und hast du noch 'nen Stuhl“. So lässt es sich aushalten. Leider nicht Lange, da nach 5 Minuten Diak kam und wie immer Sprachfaul einfach in die Küche marschiert und erstmal das Licht anmacht „was macht ihr denn da?“. Da die Mädels uns nun auch gesehen haben machen wir nun gar nichts mehr - außer dicke Backen und kalt duschen vielleicht.

     

    So wie wir bei der letzten Geschichte Dumm geguckt haben müssen, hat auch Daniela Much einmal geguckt. Sie hielt in der rechten Hand ihr Glass Cola und Bremmel bat sie doch mal sein Bier für ein Moment zu halten.

    Klar doch, kein Problem. Bremmel ja nicht dumm und ihr gleich an die Möpse gefasst. Sie konnte sich nicht

    wehren, da sie ja beide Hände voll hatte. Bremmel inzwischen ja auch. Trick hat bei ihr leider nicht mehr wieder geklappt -Schade eigentlich.

     

    Auf einer Party in einer Disco bei einem befreundeten Motorragclub waren ungefähr 300 Leute heftigst am Saufen.

    Bremmel und ich sind dann noch mal nach draußen ans Feuer gegangen um dort etwas zu schnacken und ein paar Biere zu verhaften. Auf einmal kamen etliche Golfs mit Türken besetzt an. Alle Motorradfahrer wurden gebeten bitte in die Disco zu kommen da diese Türken schon für Randale bekannt sind.

    Wir also rein und warten auf was denn da kommt und es ließ nicht lange auf sich warten. Die Türken hämmerten an die Tür und baten in Ihrer typisch netten Art um Einlass, aber die Leute and der Tür verweigerten mit dem Hinweis, dass dieses eine Privatparty sei.

    „Da uns Scheissegal - wir rein - sonst Schnauze“ ertönte es in perfekten Tükendeutsch. Die Leute an der Tür sagten noch mal, dass das so nicht geht und sie sollten sich doch woanders umsehen.

    „Wir wollen rein du Scheisse - sonst haue ich auf dich Fresse“. Na ja, wenn man so nett gebeten wird, ist es manchmal besser nachzugeben also Tür auf, ungefähr 20-30 Türken stürmen rein und - bambambam kriegen gleich von einem Empfangskommittee eine nette Begrüßung.

    Da Bremmel und ich etwas weiter hinten standen kam bei uns kaum noch einer an also riefen wir mit den andern um uns stehenden, dass die am Eingang stehenden doch noch ein paar durchkommen lassen sollten, was diese auch gerne machten. Nach 2-3 Minuten wollte der nette Besuch dann aber schon wieder gehen. Na gut, wenn ihnen unsere Party nicht gefällt. Das schöne war, dass die Penner noch mal den ganzen Weg durch die Motorradfahrer-Allee mussten und ordentlich Schulterklopfen bekommen haben - wir sind ja ein freundliches Volk aber so muss sich "Klaus Störtebecker gefühlt haben. Noch ein „schaut mal wieder rein“ wurde hinterher gerufen und die Party ging mit guter Laune weiter.

     

    Ein jeder kennt ja das Cafe Brasil in Reinbek und weiß, dass das Bier dort süchtig macht. Deshalb muss es

    auch gewesen sein, dass Dirk und Arne soffen ohne Ende und dabei völlig vergaßen, dass sie ja mit dem

    Motorrad da sind. Na wenn schon, wenn man so breit ist fährt man halt nicht auf der Straße (ist ja verboten) sondern über den Marktplatz und dann auf dem Fußweg durch die Parkanlagen. Gesagt Getan. Diak fährt und Arne hinten drauf und ab geht’s über den Marktplatz.

    Oh Scheisse sind das etwa die Bullen? Was machen die denn hier um 3 Uhr Nachts und dann auch noch auf dem Marktplatz? Also rechts ab, in die Rabatten, über die kleinen Pfade und in das Waldstück hinein. Nu war Dirk ja auch ganz schlau und hat das Licht aus gemacht, damit sie auch nicht gesehen werden können. Keine schlechte Idee eigentlich, aber die Sache hat einen Hacken und zwar, dass man

    selber auch nichts mehr sieht besonders nicht „den Wald vor lauter Bäumen“. Trotz der Blindheit gelang es Diak doch noch einen dieser soeben beschriebenen Bäume zu treffen und beide machten einen schönen Satz mit der Kiste und lagen flach. Diak die Beine in die Hand und ab dafür und damit gab es nur noch ein Problem.

    Hoffentlich sehen die Bullen uns nicht. Eigentlich unwahrscheinlich außer - der Scheiss Blinker ist an. Arne also schnell die Hände davor und abwarten. Noch mal Glück gehabt ihr Zwei. Vielen Dank übrigens fürs Wecken um 4 Uhr morgens, denn Dirk konnte nicht damit warten mir diese geile Geschichte Brühwarm zu erzählen und holte mich erstmal aus dem Bett (ich habe ja so den Verdacht, das er schon wieder durstig war und nicht bis nach Hause warten konnte um wieder was in die Kehle zu bekommen.

     

    Eine der ersten Parties bei der ich dabei war fand in Papenburg statt. Ich stand mit einigen anderen vor dem Zelt und habe reichlich gesoffen und da wir alle zu breit waren um noch Große Wege zu machen haben wir halt einfach dorthin gepisst wo wir standen und nach einer kleinen Weile schon eine gute Pfütze zusammenbekommen. Auf einmal kam Groß Mühle aus dem Partyzelt und schmiss sich in unsere Pisskuhle. Wie ein Käfer auf dem Rücken und mit angewinkelten Beinen bat er uns ihn zu drehen. Na wenn er unbedingt will, machen wir das halt.

    Als er endlich zufrieden war fragte ich ihn was er denn da mache und er sagte dass er seine Kutte dreckig machen muss, da sie gewaschen wurde und ihm nun viel zu sauber sei. Auf die Frage warum er dass den

    unbedingt in unserer Pisse machen musste habe ich bis heute noch keine Antwort von ihm bekommen.

     

    Aber auch unsere Mädels haben so eine Vorliebe. In England bei den Druids Zelten wir immer auf einer alten Schafsweide und da diese so Groß ist wird sie mit Spannband in der Mitte unterteilt. Da dass eine gute Markierung ist, um dein Zelt zu finden stehen wir meistens mit unseren Zelten dort. Als Mann geht man dann nur noch an die Absperrung und verrichtet sein Business. Nun ja, eines Tages war es so warm und einer hatte einen Fußball mit.

    Also sind alle Kerle auf die andere Seite der Absperrung und haben schön 'ne runde Fußball gespielt. Sah gut aus so 'ne Horde Langhaariger mit 'ner Pulle Bier in der Hand und freiem Oberkörper - Kult halt. Nach ungefähr einer Stunde hatten wir genug und gingen Richtung Zelte zurück wo die Mädels uns mit den Worten „Ihhh, Ihr stinkt vielleicht nach Schweiß“ erwarteten. Darauf blieb mir eigentlich nur noch die Frage „meint Ihr dass ihr besser riecht wenn ihr in unserem Pissoir sitzt?“. Ach was haben wir das hecktische Weibergeschrei genossen, gefolgt von „Jetzt weiß ich warum das hier so Feucht war“. ---Tja Mädels auch ihr seid nicht perfekt.

     

    Groß Mühle ist übrigens nicht nur gut in Fremdsprachen sondern auch in Mathe. Eines Abends in der Linde

    versuchten wir herauszufinden, wie lange wir wohl zu einem Treffen benötigen das ungefähr 100KM entfernt ist.

    Groß Mühle antwortete ohne mit der Wimper zu zucken mit 1 Stunde worauf wir ihn fragten wie er dass denn so schnell berechnet hat und er uns nur ganz mitleidig ansah und sagte „Wieso 100 Kilometer pro Stunde = 1 Stunde, sagt doch schon das Wort. Ja er ist uns überlegen, da er in Mathe immer aufgepasst hat.

     

    Groß Mühle bat Heike mal um ihren schönen Messbecher. Auf die frage was er den damit wolle antwortete er mir ist beim Scheissen schlecht geworden und ich musste Kotzen. Da ich ja auf dem Pot saß ging alles ins Waschbecken und dass will ich nun rausholen. Heike war nicht sehr begeistert und schimpfte er sollte sich nicht einfallen lassen ihren neuen Messbecher dafür zu Missbrauchen und sich irgendwas anderes einfallen lassen. Als Stefan uns am Abend davon erzählte fragten wir nur warum er die Stücken nicht durch den Abfluss gedrückt hat und er sagte nur „Hab ich ja versucht aber was kann ich den dafür dass ich so

    Große Stücken Kotze?“. Punkt, Satz und Sieg an Stefan.

     

    Sado-Maso Mühle

    Wer wäre nicht gerne dabei gewesen, als Groß Mühle mit den Turtles an die Ostsee wollte, seine Eltern dass aber nicht so cool fanden. Was macht man also in einem solchen Fall? Man springt vom Balkon und macht sich fertig für die große Tour. Und was macht man dann, wenn die Eltern dann auf dem Balkon erscheinen um einen zurecht zu rufen? Auf alle Fälle keine Schwäche vor den Kumpels zeigen. Also - raus mit der Peitsche die ein Mühle aus welchen Gründen auch immer dabei hat. Kurzer Zorro Schwung, einmal auf die Eltern zuschießen und laut gröhlen, „Na klar fahr ich mit den Turtles, und ihr haltet mich nicht auf“. Oh man, was hätte ich dafür bezahlt um nur ein paar Tage später die Familien-Wiedervereinigung mitzuerleben.

     

    Nun Sagt ihr euch, schöne Geschichte aber halt nur über Sado - wo ist denn hier die versprochenen Maso Nummer?

    Na hier. Mit seiner Handwerklichen Begabung ist Groß Mühle ein immer gerne gesehener Gast auf jeder

    Baustelle. So also auch bei seinem Bruder. Und um es vorweg zu nehmen- Nein, er war nicht nur dabei um das Essen und die Getränke zu besorgen sondern richtig Hand mit anzulegen. Ab nach oben auf den Boden und die Bodenbretter abnehmen. Das macht man so, dass man das Brett von einer Seite anpackt und nach oben biegt, um dann zu hoffen, dass die Nägel auf der anderen Seite, die das blöde Brett noch am Boden halten irgendwann der bestialischen Kraft nachgeben. Brett gebogen wie ne Bogenlampe und tja, kleiner Denkfehler, bestialische Kraft reicht nicht ganz und nach einigen geplatzten Äderchen im Kopfbereich hat der Kampf Holzbrett gegen Holzkopf einen klaren Gewinner und Groß Mühle lässt das Brett nach unten schnellen. Und was passiert? Nun ja,ihr wisst, dass Groß Mühle immer so kritisch ist und versucht den Dingen auf den Grund zu gehen. Nun kann wieder ein weitere Punkt in dem das enorme Wissen von Groß Mühle aufgenommen werden. Wie hat Jesus sich gefühlt als man ihm die Nägel durch die Füße trieb?

    Voller Schmerzen.

    Das Brett schnellte ihm nämlich aus den Händen nach unten und dabei ist der Nagel, der es vorher im Boden hielt von oben durch den Fuß gerammt. Das Gesicht schmerzverzehrt und nach Hilfe gerufen kam die Bagage um sich den Jupp unter de Latt anzusehen und versuchen nicht so laut zu lachen. Also Nagel muss raus, weil mit 3 Meter Brett geht es sich nicht so gut. Also alles Rückwärts. Groß Mühle mit verzogener Miene, Mund weit offen und den Körper verdreht - aber HUT AB - kein Ton kam über sein Lippen und der „Lautlose Schrei“ war erfunden.

    Ist das genug Maso?

     

    Groß Mühles Sohn spielt ja schon ein Weile lang Fußball und der stolze Vater erzählte uns nun, das sein Sohn nun ja nicht mehr auf einem halben Feld mit 6 gegen 6 spielen sondern endlich so wie die Profis auf

    einem Großen Feld mit 12 gegen 12. Warte mal 12 gegen 12? Ja noch mal bestätigt 12 gegen 12. Na bloß nicht mit Mühle streiten, wenn er das sagt, wird es schon seine Richtigkeit haben. Lieber mal beim Bundestrainer anrufen und im sagen das er seit Jahren einem Sprachfehler unterläge, da er immer von der Nationalelf spricht und das doch wohl richtigerweise die Nationalzwölf heißen muss. Das das nun aber auch niemanden früher aufgefallen ist.

     

    Rubensweiber

    Bei einer der Zahllosen Touren in die Tschechei lagen wir eines morgens beim Frühschoppen auf einer Wiese und Holg wie immer mit einem Hanuta Frühstück, findet eine Fragekarte in der Verpackung. Also „welches ist das größte Säugetier auf der Erde?“

    Arne: “Turtlefrauen“.

    Nur Shorty mit seiner Pe bildet eine Ausnahme, „Die ist doch so schlank. Ey, die braucht 'nen richtigen Spenderarsch um dazu zu gehören“.

    Nur einen Tag später am Lagerfeuer kam die Rede darauf, wie so ein jeder seien Frau / Freundin kennengelernt hat und ob man Nüchtern oder Voll war. Nur Dirki und ich haben das nüchtern fertig gebracht, worauf Arne erwiderte „Na ist doch kein Wunder, das wir alle Breit war'n, guck dir unsere doch mal an“.

    Das Thema ließ uns nun den Rest der Tour nicht mehr los und Arne fuhr zu Höchstform auf als er dann noch bestätigte, dass sein Treppenhaus zu schmal ist, da Frauke mit ihrer dicken Kiste dort nicht wenden könnte.

    Wobei man nun aber auch mal selbstkritisch sein muss, auch unsere Prachtkörper können es nicht mit Adonis aufnehmen. Ich weiß noch genau, wie Arne der Spargel sich 'ne Badehose von Dirki ausgeliehen hat und dann komfortabel in nur einem der Hosenbeine steckte. Na Dirk, Mars Diät klappt doch nicht auf lange Zeit, oder?

     

    Wie stellt man am besten ein Blaulicht ab? Normalerweise schaltet man es an der Konsole im Einsatzfahrzeug ab.

    Aber nicht, wenn man Groß Mühle heißt, da hat man nämlich einen Ruf zu verlieren und muss sich deshalb was besonderes ausdenken. Als es also mal wieder zu einem Einsatz für das Rote Kreuz Reinbek kommt, ist Groß Mühle hinters Lenkrad und ab zum Stadtfest nach Oststeinbeck. Rauf auf den Partyplatz und runter mit dem Dachaufbau, der die Blaulichter hält. Scheisse war die Schranke doch nicht hoch genug. Mit den Worten „Man gut, dass mich hier keiner kennt“ und raus aus der Karre. „Hey Mühle, cool gemacht, das mit den Blaulichtern“.

    Na also Mühle - Ruf mal wieder gerettet.

    Wenn ihr nun denkt, das es bei einem mal geblieben ist, nein nein nein, das habt ihr aber nun auch nicht wirklich geglaubt, oder? Wenn man so gut mit Zahlen und abschätzen ist, wie Groß Mühle, kann man schon mal oder mehrmals vergessen, dass ein normal hohes Einsatzfahrzeug mit Sonderdachaufbau nicht mehr so Normalhoch ist.

    Und dafür ist er auch noch bezahlt worden.

     

    Eine meiner liebsten Erinnerungen und Geschichten ist der Bruder-Feixtanz. Nach einer Motorradparty bei unseren Freunden in Travemünde, sind wir anschließend noch ins Ostseebad um den Dreck loszuwerden. Nun aber Hunger, also was machen wir? Ab zum Grünkohl Essen in ein nettes (bis zu dem Zeitpunkt) Landgasthaus. Nun so richtig überrascht, dass wir an allen Gästen vorbei in den letzte Raum geführt wurden, wo außer uns niemand anderes ist, sind wir nicht wirklich. Dabei sind wir doch nur so um die 30 Laute in schwarzen Lederklamotten.

    Blöde Landschrate. Habe ich gesagt, außer uns kein anderer. Stimmt nicht ganz. Lüttn Mühle hat nämlich seinen lang vermissten Bruder erblickt und fängt auch gleich damit an, die Verbrüderung vorzunehmen. Also unter den Türrahmen die Arme nach oben und den enormen Eberkopf anfassen. Anfassen, na ja, die Mühlmänner haben es nicht so mit Körperkontrolle und auf einmal taumelt Lüttn Mühle mit den schweren Eberkopf hoch über seinem eigenen Schädel erhoben durch den Saal. Zu welchem anderen Zeitpunkt als GENAU JETZT hätte die Bedienung in den Saal kommen können, um die Bestellungen auf zu nehmen? Daraufhin haben wir dann noch etwas länger warten müssen, da die Gute sich ohne Worte abdrehte und den Saal mit erweiterten Augen wie Marty Feldmann verließ.

     

    Ich dachte ja immer, dass die Engländer besonders ignorant sind. Das kommt sicherlich auch von der Begegnung mit dem Taxifahrer in Manchester, der mir erklärte, dass England ja nun nicht an dem Euro teilnimmt, weil die USA das ja auch nicht machen. Nö, schon klar und außerdem hat Churchill sicherlich auch dagegen gestimmt, nicht wahr mein kleiner englischer Einstein.

    Nun hat aber auch Klausi uns auf einer Party in der Nähe von Bremen erklärt, das Bremen ja nun die Hauptstadt von Schleswig Holstein ist. Ich fange an zu verstehen, warum Klausi so eine enorme Vorliebe für England hat. Nach dem Gen-Test habe ich allerdings erst gefragt als er dann noch behauptete, dass die USA als teil der EU viel zu viel Einfluss hätten. Kinners euern Globus möcht ich mal sehen. Denkt mal nun nicht, dass ich rassistisch eingestellt bin, weil ich so auf den Tommies rumhacke. Da ich nun aber schon 8 Jahre mit einer Engländering zusammen war, kann ich das auch belegen.

    Beim Urlaub in der Dominikanischen habe ich Steph auf den Großen Mond aufmerksam gemacht und wie genial dieser Halbmond doch aussieht. Genial wie denn der Erdschatten so klar auf dem Mond zu sehen ist. „Welcher Erdschatten denn?“ „Na der natürlich, der das dunkle auf dem Mond ausmacht!“

    „Hä,? Was? Blödsinn, das ist doch ein Planet, der sich zwischen Mond und Erde schiebt.“

    Sach mal auf welcher Schule hast du denn diesen Bockmist gelernt? Die gleiche auf der ihr Engländer Fußball spielen lernt?

    „Welcher Planet sollte denn noch so hier um die Ecke aufkreuzen?“ fragte ich. „Namen weiß ich auch nicht aber der Name ist doch auch Egal.“ Frauenlogik - und das Ergebnis meines Versuches der Auslandskinder-Förderung war = 2 Tage nicht mehr mit mir sprechen und beleidigt sein.

    Das Erlebnis hat Steph aber nicht davon abgehalten, weiter Beispiele der Großartigen Englischen Schulausbildung zum Besten zu geben. Urlaub nach Ägypten, und ich meine noch, „Hey cool ich war noch nie auf dem afrikanischen Kontinent.“ „Na das wirst du diesmal ja auch nicht, da Ägypten ja nun in Asien liegt.“

    Was? Wie? Und warum - entführt worden und von Erich von Dänikens Außerirdischen kontinentalverschoben worden? Ich muss wohl doch mal öfters die Nachrichten sehen. Spaß beiseite, ich versuch es noch mal subtil mit der Frage „Hey Steph, welches ist den der längste Fluss in Afrika?“ Antwort „Der Nil“. Na das ist doch schon mal die Halbe Miete.

    Also vorsichtig zur zweiten Base vorschieben. „Also Steph durch welches Land fließt denn der Nil?“ (auf dem Du übrigens eine Nilkreuzfahrt gemacht hast)? Antwort, „In Ägypten.“

    WOW, es gibt doch noch Hoffnung. Also noch mal ansetzen und fertig machen zum Touch Down. „Hey gut Steph, Also wenn der Nil der längste Fluss Afrikas ist und der Nil durch Ägypten fließt, zu welchen Kontinent gehört dann Ägypten?“

    „ASIEN!“ Ohhhh ich gebe auf. Mühle ist ja schon ne harte Nuss aber man kann ihn überzeugen aber dass hier ist Acht Jahre Erziehung für die Katz.

     

    Auch Kiehn hat mich mal vor die zerreiss Probe gestellt als er an einem Tag zwei Knaller abließ. Auf der Suche nach einem geeigneten Urlaubsziel für Kiehn, Lüttn Mühle und mich gingen wir die Optionen durch. Mühle und ich wollten gerne in den Süden. „Nö ey, auf gar keinen Fall in den Süden. Ich werde für kein Geld in der Welt nach Polen oder Russland.“

    „Hey warte mal Kiehn wieso denn Russland, wir wollen in den Süden - Du weißt schon Italien und so.“

    „Was redet ihr denn, denkt wohl ihr könnt mich reinlegen. Weiß doch jeder aus der Schule Norden, Süden, Westen, Osten.“

    Ja ja Kiehn, schon richtig aber das geht nicht im Uhrzeigersinn über die Karte sondern wie beim bekreuzigen.

    Also sind wir dann am Schluss nach Dänemark gefahren aber auch nur, weil nur dort beide unserer Systeme auf Norden und damit akzeptabel standen.

    Wie dann noch Taxa, der Hund von Mühle, hechelnd mit raushängender Zunge zu uns lief und Kiehn auf Atemprobleme schloss habe ich den verzweifelten Versuch gestartet ihm zu erklären, dass Hunde, da sie nicht schwitzen können, durch hecheln das Blut abkühlen.

    „Quatsch, die Atmen durch die Zunge.“

    Nö schon klar und fressen mit dem Arsch und sprechen können sie auch, wie im Comic. Also seit dem

    Erlebnis wusste ich, dass ich niemals Lehrer werden kann. Viel Stoff für Bücher aber zuviel Lachen kann zu

    Krämpfen führen oder war es Gesund?- Ach ich weiß schon gar nicht mehr.

     

    Jo aber auch meien Familie ist genetisch nicht ganz Astrein. Bei einer Pop Chart Show erklärte ein Promi das der Name Shaggy ja aus dem englischen kommt und „Pieps“ (ton der Redaktion) heißt. Dabei wuirde auch noch ein Zeichen „Zensiert“ eingeblendet. Mein Bruder Bohne ist ja nicht Doof und kombinierte –„Ah, Shag heisst also Zensiert, oder?“. Jo, das gehört zensiert aber ich kann nicht nur auf ausserfamilischen Personen rumhacken.

     

    Vor langer Zeit war ich mit Rolf Schultze und Anke Gehrmann oder war es Giermann auf dem Fischmarkt. Natürlich in der dazu nötigen Stimmung mit ein paar Pilschen vorbelegt. Als der Holländerschrat auf dem Blumenwagen nun immer noch nicht viel verkauft hatet und die Menge als geiziges Pack anpöbelte, habe ich ihn gefragt, was es denn nun für das Edle Teil an meiner Seite namens Anke geben würde. Er betrachtete sie und schrie „da kannscht du nurrr trei Palmen für kriegen“. Gemachter Deal. Er warf die drei Palmen, die ich eine nach der anderen aus der Luft fischte. Als Mann meines Wortes schnappte ich mir nun Anke, nahm sie auf den Arm und ab durch die Menge zum Palmendealenden Dutchman auf der Lade und dort Anke abgesetzt. Von Nahem war ihm die Sache wohl nun doch nicht mehr geheuer und er sagte nur „Nä Du, die kannscht Du behalten. Nimm die ma widda mit“. Tja, hat leider nicht geklappt aber seinen Müll wird man halt nicht mehr so einfach los und einfach in den Wald kippen wollte ich sie ja auch nicht

     

    1mal ist keinmal

    Als Shorty, Mario, Ingo und ich zum WM Spiel in Hamburg fuhren und wir alle Fenster aufhatten um mit unserem Wohlgegröle die Umwelt zu beglücken schaltete eine der Ampeln auf Rot und wir hielten an.

    Wie gelernt, die Augen Rechts und – Auweia – zwei heiße Miezen in einem Cabrio. Also Shorty wieder mal in Hochform, kurz aus dem Fenster gelehnt und ein knalliges „Schickes Auto“ rübergeschickt. Nun j, was soll ich sagen, die schnuckelige Fahrerin nur mit Seitenblick zu ihrer Beifahrerin, die Sonnerbrille nach oben in die Haare geschoben, Blick zu Shorty und ein „Versuchs noch mal“ gehaucht. Man dachten wir, die hat Shorty im Sack, egal was er macht. Also Shorty ran an den Speck und gesagt getan, die Rübe arbeitet an DEM Spruch und dann, die Spannung steigt, was hat er sich wohl geniales ausgedacht um nun die Punktlandung vor dem gespannten Publikum zu machen?

    Es geht los, der Mund öffnet sich – und, was vernehmen unsere Ohren?

    „Nett!“

    Was, wie, wie bitte, hat er das gesagt oder hat der Alkohol und die Sonne meinen Verstand verbrannt? Will

    man's glauben? Die Perle sieht zu Shorty und spricht „Nett ist Nachbars Hund“, Sonnebrille auf die in die Höhe gestreckte Nase gezaubert, Gang eingelegt und Tschüss. Ja Fußball war wahrscheinlich so oder so viel besser - aber nicht für alle.

     

    Zusammenhalt

    Wieder mal in der Tschechei bekamen wir unverhofften Besuch am Lagerfeuer. Ein paar Ostdeutsche Jugendliche mit irgendeinem billigen Aldibräu laberten uns in ihrem schönsten Eiverbübsch voll und endlich mal wieder was zu lachen. Als wir dann auch noch darauf hinweisen, dass Bier in der Tschechei nicht nur billiger sondern auch um einiges besser ist als der Kram, den diese Bagaluten saufen, sagt der eine zu mir „Ey, warum denn so Anti, wir sind doch alle ein Volk“.

    „Ja wir auch“

    So hatten wir dann das Lagerfeuer auch wieder für uns und ich hatte endlich den Elfmeter erhalten, auf den ich schon seit 1989 gewartet hatte.

     

    Hörsturz

    Als Torge und Bierzelt noch eine Bleibe geteilt haben, mussten die Turtles doch mal sehen, ob die Wohnung nun auch etwas aushält. Also Party und rein mit dem Stoff. Torge nun ja nicht bekannt als Massenvernichter auch nicht lange gefackelt und an waren die Lampen auch schon. SO Wohnzimmer und Küche hatte er nun auch schon genug von gesehen also ab aufs Klo und schön den Kopp inne Schüssel und mal sehen was da so für ein Echo rauskommt.

    Nun ja, so wie man in die Schüssel brüllt so halt es auch zurück und da sich das wohl sehr geil angehört hat, beschloss Torge da dann auch den Rest des abends zu verbringen.

    Frage an Torge: Schon mal daran gedacht, dass beim alljährlichen Elchimmitieren anzumelden - kommt bestimmt gut.

    Am nächsten Morgen als er wieder einigermaßen zu sich kam - Scheisse -Taub. Vom saufen auch noch 'nen Hörsturz gekriegt. Er wusste gar nicht, dass die Musik gestern so laut war. Die ersten Turtles kommen ins Bad, aber nur noch Lippenlesen. Scheisse, gerade mal Sprechen gelernt und nun auch schon wieder was neues lernen – Lippenlesen und Zeichensprache.

    Warum grinsen denn alle so? Und was ist das für ein komische Zeug in meinen Ohren. Ach Kinners, damit putz man sich doch die Zähne aber doch nicht die Ohren. Und raus kriegt man den Schiet auch nicht so einfach, aber nach einiger Zeit hört man dann wieder.

    Tinitus mit Ohrenstäbchen geheilt. Patient fühlt sich zwar noch Scheisse, kann aber entlassen werden.

     

    Schattenspiele

    Wir wissen ja nun alle, dass Groß Mühles Name Stephen ist und dass er „the best German Fucker“ ist. Dass wollte er den auch mal wieder mit Ines beweisen als er mit Bremmel und einigen anderen auf dem Campingplatz war. Ach ist schon geil so ein Zelt, in das man sich verziehen kann um vor allen neugierigen Blicken verschont zu bleiben.

    Also Mühle und Ines ins Zelt und ab ging's. Und die anderen? Langeweile? Keineswegs !

    Bierchen, Stühle und - Jawohl Bauarbeiterlämpchen hinters Zelt von Mühle und schon geht der Open Air Kino los.

    Schon geil so'n Zelt, aber so'ne Bauarbeiterlampe ist noch viel geiler (mal abgesehen vom Groß Mühle).

     

    Kurze Trinkepisoden

    Nun ja, dass wir nicht nur Motorrad fahren habt ihr ja schon mitbekommen. Nun ja wir trinken auch mal gerne einen.

    Besonders Maik Friede war ein ganz großer, was das angeht. Nach einigen Drinks in Kolding in der Hütte

    angekommen und die Paletten ausgepackt um dann gleich in die erste Wette einzusteigen. Maul aufgerissen und „Ich wette, dass ich die ganze Palette leer sauf“. Erstes Bier aufgerissen, arrogantes Grinsen (war angewachsen), Kanne angesetzt und auf Ex weggeknallt. Ey Alter, geht ja schon gut los. Griff zur zweiten, abgebrochen, nach hinten umgefallen und weggepennt. Nun ja, fairerweise muß man sagen, er hat auch nicht gesagt in welcher Zeit er die Palette verhaftet.

     

    Auf einer unserer Turtle Parties ließ sich zu jedermanns Freude Ralf Schröder mal wieder blicken. Hey und hoch die Tassen. Von der Stimmung mitgerissen wollte Ralle dann auch mal wieder sein Zapfkünste zeigen und mithelfen. Na ja, da ist das Bier ja auch umsonst. Hoffentlich säuft der nicht wieder soviel. Nach einiger Zeit komm ich wieder an den Bierstand und wunder mich, warum das Gedrängel zunimmt.

    Ach ja, Scheisse Ralf im Bierwagen.

    Der säuft wahrscheinlich und kein andern kriegt noch was. Na ja, so ähnlich. Ralf so besoffen, dass er stehend am Zapfhahn schläft. Ist aber auch 'n harter Job. Das haben wir alle schon immer gewusst und unterstützen die Gastwirte deshalb, wo es nur geht.

     

    Nachricht in der Reinbeker Zeitung. Betrunkener in der Kogge eingeschlossen. Was 'ne Story. Was für Fantasien uns durch die Köpfe gingen, was man alles so saufen könnte. Wie geil ist denn so was. Nur ein paar Tage später kriegen wir auch raus, wer es war. Asi Winken. Gerade der. Und erzähl mal, warst Du noch an der Bar und hast dich an den geilsten Getränken bedient? „Nö, war schon so Breit, hab die Bullen gerufen und die haben mich rausgelassen.“

    Was für ne Pleite. Aber deshalb trägt er auch zurecht den Schmuckvollen Namen „Asi Winken“."

     

    Silvester in Dänemark fing richtig schön und relativ ruhig an. Na ja, die Mühlmänner, Bremmel und Ossi Uwe waren auch noch nicht da. Die kamen aber in einer geballten Ladung von Huhn chauffiert. Alle raus aus dem Wagen - Anlyse - die sind nicht mehr allein.

    „Hier Jungsch, haben wir euch mitgebracht.“

    Watt denn, 4 leere Kartons Kümmerling? Großartiges Geschenk.

    „Ja wir haben schon mal ein paar getrunken.“

    Ein paar im Mühle - Sprachgebrauch = ALLE. Na man gut, dass wir die so oder so nicht so gerne mögen und dass ihr die weggehauen habt. Mal abgesehen von einem zerbrochenen Fenster und einer Tür ging ja auch alles gut. Wahrscheinlich auch Aufgrund der vorausschauenden Aktion, Ossi Uwe gleich ins Bett zu bringen. „Schlaf man Ossi Uwe, dann haste noch 'ne Chance etwas von Silvester mitzubekommen. Wir wecken dich.“

    Kaum raus aus der Bude, geht das Geschrei schon los. Also wieder rein inne Bude und endlich löst sich die langgehegte Frage auf, warum telefonieren mit der DDR immer so ein Problem war. Nicht die Stasi, Neeee. Ossi Uwe mit seinem Schuhtelefon am Ohr regt sich auf, dass er gar keine Anschluss kriegt und Huhn was erzählen muss. Arme Ossis aber nun haben wir euch ja aufgenommen. Hier gibt es auch richtige Telefone.

     

    Als ich mir mal wieder die Kreuzbänder gerissen hatte, war der große Vorteil, dass man nicht mehr Autofahren muss und deshalb immer saufen könnte - aber vielleicht nicht sollte. Egal, wer kann der kann, also voll ausnutzen und ab ins Lütt Hus und Vollgas.

    Gesagt getan, „Wer fährt mich nach Hause?“. Bremmel! Nächsten Morgen hämmernde Kopfschmerzen. Man war dass ein Suff. Bremmel angerufen.

    „Ey man hab ich 'nen Schädel.“ „Ja, wundert mich nicht. Du bist aus'm Auto, hast versucht dich mit den Krücken abzustützen, bist vornüber umgefallen. Aber Respekt, du hast den Sturz aufs Auto mit der Stirn abgefangen und zwar zuerst auf der Motorhaube, dann auf der Stossstange und dann auf der Strasse“

    Nun bin ich Meister im Etappenfallen im Hattrickformat mit Schädelweh.

     

    Auch uns Ute vom Kaffe Platsch wollte mal mithalten und schaffte es bis zum Brunch wo sie dann sang und klanglos so langsam vom Stuhl unter den Tisch gerutscht ist, wie ich es noch nie gehen habe. Zuerst dachte ich, ich hätte Zeitlupenmariuhana geraucht aber das war es nicht. Entweder hatte Ute Noppen auf ihrem geilen Arsch oder war einfach nur zu faul um schnell zu fallen. Sah also sehr geil aus. Wenigstens hat sie sich an den gestreckten Armen Armen wieder hervorziehen lassen. Also beim rutschen immer Arme nach oben.

     

    Ja und auch die Mühles dürfen hier natürlich nicht fehlen. Weihnachtsmarkt in Reinbek. Jahr ist egal, da sie alle ähnlich ausfallen. Beide Mühlmänner erspähten Power Christa (ihre Mutter) am Bierstand und gleich drauf los und ein Schanti auf den Lippen. Wir sind die Mühlmänner Ladiladijo. Man wer hätte Christa zugetraut, dass sie so schnell laufen kann und dabei beide Söhne völlig ignoriert. Aber glaubt mal nicht, dass es das schon war. Nö. Die Mühlmänner haben diese Geste natürlich wieder mal völlig richtig interpretiert und sofort alle Gäste mit dem Ruf

    „Das da ist unsere Mutti“ auf die wahren Umstände aufmerksam gemacht. Prachtkinder, die beiden. Man

    kann so stolz sein.

     

    Schon mal Bahn gefahren und einen deiner Freunde mitten in Hamburg auf dem Bahnhof besoffen liegen sehen? Ja? Auch schon morgens um 7.30 Uhr, wo andere zur Arbeit fahren?

    Frag mal Diddi. Wie er Ralle Lange am Berliner Tor auf der Bank gesehen hat und zuerst nicht wusste, um wen es sich handelt und schon zum Kleingeld griff. Als er ein „Diddi, wasch machscht Du edenn hia? Hasche mal ne Kippe“ hörte, wurde auch nicht mehr als nur diese Kippe ausgetauscht.

     

    Am coolsten oder besser gesagt am heißesten ist aber noch Dirk. Dirki der ungeschlagene Umfall- und Hinfallmeister unter Alkoholeinwirkung. Laut Dirki ist da wohl so'n komisches Zeug drin, das die Beinmuskulatur beeinflusst und ganz weich macht (Kenn ich nur mit Schwänzen – heißt Hängolin). Deshalb hat er sich dann bei der Winterparty auch vorsichtshalber auf die Steine am Lagerfeuerplatz gesetzt. Währendessen hat Norbert gerade gefilmt, wie ich Huhn an der Dose spiele - Tschuldigung, natürlich an der Trinkdose (Tankard). In dem Moment kreuzt Dirki das Bild im Aufrechten Gang – Aufrecht? Wer hätte das erwartet – aber mit einer riesigen Stichflamme auf dem Rücken. Also alle rauf auf Dirki und in den Matsch zum löschen. Man Dirk da stehst du schon mal auf eigenen Beinen und dann so was. Soll wohl nicht sein.

     

    Angeln oder so was ähnliches

    Schon mal Hochseeangeln gewesen? Ist ein absolutes Muss - besonders wenn die Mühlmänner mit dabei sind. So auch auf dieser Fahrt. Lüttn Mühle mit den Schönsten Pilkern für die größten Dorsche und als der Kutter endlich hält, nur noch die Rute über die Schultern und volle Kanne voraus.

    Alle Augen auf Mühles Pilker, der sich am Horizont verabschiedet, nachdem die Schnur mit einem Peng in 2 Schnüre zerfleischt ist. Kommt ja mal vor. Wohl zuviel Schwarzbrot zum Frühstück gehabt wah?

    Lüttn Mühle also nach kurzem Fluch wegen der Verlustigkeit seines Hammerfangköders wieder ans antüddeln eines anderen Starfängers. Alle anderen schon voll Schweiß gebadet, weil, wenn Mühle so weit wirft und so geile Pilker hat - man da geht bestimmt was. Also Rute fertig, über die Schulter

    ausgeholt und ein Ruck nach vorne und Peng und Fluuuuug.

    Man Mühle der ist bestimmt anne Küste von Dänemark gelandet. Da soll das ja auch viel Fisch geben. Kann ja mal passieren. Lange Geschichte kurzer Sinn, Ihr werdet es so oder so schon erraten haben, es gelang ihm auch noch ein drittes mal eine Prachtköder zu versenken und damit waren erstmal 18 Mark versenkt. Die Biere zähl ich hier aus Nettigkeit mal nicht mit. Nun musste Mühle aber wohl auch mal sehen woran es denn überhaupt so liegen könnte, dass seine kräftigen Werfversuche nicht göttlich belohnt wurden. Na klar, die Schnur ist porös also erstmal ein paar Meter des alten Senkels abgerollt. Als wir anderen uns nun die Schnur betrachten war schon alles klar. Mühle, Sach mal. Mit so ner Schnur geht man 

    vielleicht zum Köderfischangeln aber nicht auf Fetten Dorsch. Er hatte seine 18er Schnur der Kinderangel mit. Das ist so als ob man mit einem Strohhalm einen Keller nach Überflutung aussaufen will. Nur am Rande erwähnt, Mühle ist erst seit 6 Jahren im Angelverein, da kann man ja auch noch nicht alles wissen oder?

    Aber mit so etwas hält man sich ja auch nicht Lange auf und nach einigen Bierchen und einem immer schwereren Seegang ging die Tour dann auch für einige im Bauch des Bootes bei Bier und Leuchtturm weiter. Fragt nicht, was Leuchtturm ist. Es war ein Schnapps der Blind macht. Außerdem verleitet er einen zum singen von Seemannsliedern. Aber keine Hoffnung ihr Popstars, datt Zeug macht keine schöne Stimme, nur Laute.

    Was waren wir dankbar als der Kutter nun auch endlich einlief und wir unsere Wackelige Unterkunft endlich

    verlassen durften. Also raus mit der Planke und ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll aber der Vergleich mit den Galliern liegt Nahe.

    Stellt euch einen Hafen mit Touris vor, die gespannt sehen wollen, wie die erfolgreichen Angler vom Boot kommen und Stolz ihre reichlichen Fänge präsentieren. Also raus die Planke, Reeling ran und

    ein irres Gedrängel von ca. 6 total besoffenen Typen mit Angeln, Tüten mit Kippen und Schnapps aber ohne Fisch.

    Der erste Fällt besoffen um, dem nächsten fährt die Teleskopangel nach vorne aus und natürlich mittenmang in die Menge. Mal abgesehen vom gejohle und getaumel, sah das so aus, also ob die Gallier gerade auf die Römer stürmen und Troubadix seinen Kriegsgesang dazu johlt. Was ein schöner Angeltag -für uns.

     

    Bremmel, Diak und Mahlzahn im Mr.X (oder auch Schrottschuppen genannt). Natürlich nicht ganz nüchtern. Bremmel kommt auf mich zu und sagt nur „Scheisse, mein Portemonnaie ist weg. Der Kerl da draußen ist der einzige, der gerade an mir vorbei ist. Los“.

    Nun ja, wir hinter ihm hinterher und an einem Bauzaun aufgehalten. Ich stehe vor ihm, Bremmel seitlich und Diak kommt von hinten an. Bremmel versucht zu erklären was los ist aber der Typ wird immer aggressiver und fragt uns ob wir auf die Fresse wollen. „Nö“, „Ich auch nicht, ich will nur mein Portemonnaie“, und

    der Typ dreht sich zu Diak und „Oder willst Du auf die…“

    Batsch batsch batsch. Man Diak, hat man dir das nicht in der Schule beigebracht - Ausreden lassen. Nun ja, der Typ schon auf die Fresse von Diak - selbst Schuld.

    Als Diak fertig ist und 'nen Schuh macht geht der Typ auf den 2 Meter Mutanten von Türsteher zu und „Ey, du musst mir helfen, die habe mich mit 3 Mann verprügelt“.

    Batsch, batsch batsch.

    Schon wieder? - Jo. Schon wieder.

    „Du Penner, ich hab' das genau gesehen, das war nur einer und du hast selbst Schuld und außerdem nun Ladenverbot“

    War schon lustig. Der Typ weg und wo ist denn nun das Portemonnaie? Hat Bremmel vorsichtshalber vorne in die Hose gesteckt, damit es nicht geklaut wird. Hat ja auch geklappt - nichts geklaut worden.

    Alkohol fördert also doch Hildesheimer, die Vorstufe zu Alzheimer.

     

    Junggesellenabschied Arne

    Kennt man die Turtles will man eigentlich nie Heiraten, da man immer leidet. So auch Arne auf Rügen als er nicht nur ein Kleid, sondern auch Gummistiefel, Perücke und Schwulenlederkappe tragen musste. Um das auszuhalten hat Arne sich dann auch gleich 'ne Flasche Pernod in den Kopf gejagt und mit Björn einen Trinkkumpanen gewonnen, der das gleiche mit einer Flasche Wein gemacht hat.

    Dann Flaschentausch - nicht die Beiden – sondern der Wein und der Pernod. Dann war auch Björn besoffen genug um sich ebenfalls ein Kleid von den Nachbarn zu klauen. War wohl praktisch, da man ohne Unterhose sitzen konnte und zum Pissen nur das Kleid leicht angeliftet hat und ab unter den Tisch geschifft.

    Irgendwann trieb der Hunger uns nun ins Restaurant zu Holger Kleist, der dort seit 1 Jahr neuer Besitzer war.

    „Hey, Alter.“ „Hey Jungs, schön Euch zu sehen“ - Ich glaube er weiß nicht was er da gesagt hat.

    Ansonsten wenige Gäste im Lokal und eine Familie am Fenster mit 4 Salatpokalen. Schönes Familienwochenende - aber nicht mehr lange.

    Wir sehen nur noch Arne draußen aufs Fenster zugehen, sich umdrehen und das Kleid hoch und den nackten Arsch ans Fenster gedrückt. Als ich wieder sehen konnte und das Salz der Tränen aus den Augen hatte, war der Tisch leer, 4 Saltpokale mit Gabel drin steckend aber ansonsten verwiesen. Schöne Arschparade und nun wusste auch Holger was er noch zu erwarten hat. Es war ja immerhin erst 20.00 Uhr.

    A nächsten Tag an den Strand ausnüchtern bei ein paar Drinks. Was darf nicht fehlen, genau Banane fahren – nicht mit Mühles sondern so 'ne richtige Wasserbanane. Also Turtles rauf da und ab geht die Fahrt. Nach etlichen Abwürfen haben wir dann auch gemerkt, dass der Bootfahrer kein Bock auf uns hatte und ab ans Ufer. Wo ist den Mühle?

    Da schwimmt er doch. Aber wo will er denn hin? Parallel zum Strand, nun ja nach ein paar Hundert

    Kilometerns kommt ja auch schon Timmendorf. Tschau Mühle. Oder doch etwa Frauenorientierung eingeschaltet?

    Kann ja mal passieren nach ein paar Drinks. Also laut gegröhlt und - Jo jetzt rafft er es, dass er dauernd parallel zum Strand geschwommen ist und deshalb auch kein Land in Sicht.

    Endlich angekommen mussten wir ihn dann auch erst einmal im Sand vergraben um aufzuwärmen. Alle Energie beim ersten Strandparellelschwimmrekordversuch aufgebraucht. Ich frage mich nur wie weit er denn noch so gekommen wäre ohne unsere Rufe.

     

    Exkurs (Huhn, Kerstin, Bremmel und Mahlzahn in der Dom Rep) – Die 4 verlorenen Herzen

    2 Damen zogen mit 2 trinkfesten unwiderstehlichen Draufgängern in den Urlaub in die Dom Rep.

    Worauf sie sich da eingelassne hatten wussten sie da noch nicht obwohl beide Kerle als bekloppte galten. Sie buchten einen Top Karibik All Inclusive Urlaub für 2 Wochen und löhnten nur DM 2500.

    Nachdem sich die Herrenrunden schon am 2 Tag nach dem übermäßigen Genuss des örtlichen Leitungswassers in Eiswürfelform verabschiedete und nur noch mit kacken und kotzen beschäftigt waren, haben die Hühner sich doch glatt 2 Neger (Slang für die einheimischen Schwarzen aalglatten Bimbos) aufgerissen.

    Huhn musste sich nun auch noch den Gepflogenheiten anpassen und hat sich eine Rastalocke zaubern lassen. Kann ja gut aussehen, kann aber auch Scheisse aussehen. Bingo, sieht Scheisse aus, da die Kopfhaut in Weiß so doll durchscheint, dass man denkt, dass gerade der Mond aufgegangen ist.

    Also weggemacht und Alkohol in den Kopf. Das alles gleich mit den netten Verrückten, die man im Flieger kennengelernt hat. Sie mit Kerstin auf die Couch und er mit Bremmel und Mahlzahn an die Bar. Ich liebe die Geschlechtertrennung. Als wir nun nach ner Weile zu den Mädels schauen und sehen, wie die Alte Kerstins Hand streichelt hören wir den Typen nur schreien „Ey, Muschel lass die Frau in Ruhe“. Wäre dass ja auch geklärt.

    Da ich mir bei der Bundeswehr mal nen Wolf gelaufen habe, kommt dieses Problem immer wieder. Ein Wolf, was ist denn das? Muss man sich so vorstellen als ob man einen juckenden Pickel am Arsch hat aber das an den Beinen. Das ist ne Entzündung der Haarbälge, das sich bei Feuchtigkeit und Reibung gerne mal schnell entzündet und dann beim laufen richtig Scheisse weh tut. Also Mahlzahn nicht doof und Pflaster rüber, damit die Reibung schon mal weg ist.

    Hat auch ganz gut geklappt und nach 3 Tagen war die Entzündung nah am Schritt dann soweit zurück, dass das Pflaster eigentlich ab konnte. Eigentlich. Uneigentlich war Mahlzahn aber nicht so schlau vor dem aufkleben des Pflasters die Haare um die Stelle abzurasieren. Voller Schmerz beim Stück für Stück Versuch das Mistpflaster abzukriegen. Die kleben auch nur richtig, wenn man sie abmachen will.

    Nun sieht Kerstin das Elend und eröffnet den genialen Tipp „Ey Mahlzahn, mit Nagellackentferner geht das ganz einfach ab“. Rettung! „Gib her das Zeug, das probier ich.“ Also rauf mit dem Retter in der Not.

    Und schon kam die Not.

    „AAAAAAAAAhhhhhhhhhhh“ Man brennt das fies wenn man die Suppe in die noch leicht entzündete Wunde kriegt und man wie schmerzt das, wenn 3 Ex-Freunde in der Tür stehen und fies lachen.

    Nagellack sollte nur von Weiber und Transen benutzt werden, die wissen damit umzugehen. Ich hab die Schnauze voll.

    Am besten war jedoch der beknackte beim White Water Rafting. Wir 4 also 2 Stunden mit dem Bus, gefahren von Harry Hirsch, durch die Wallachei in die Berge. Geil, deutscher Bootsführer und coole Truppe an Bord. Ein Blick auf die anderen Boote und uns war klar, wir bleiben soweit hinten wie es geht und lassen immer schön Abstand. Obwohl kein Mühle vor uns war, haben die Deppen es geschafft mit 8 Mann, wie eine Spinne, die Ruder in 8 Richtungen und zu verschiedenen Zeiten zu bewegen. Sah schon geil aus. Auf unser Gelächter hin, war es nun Zeit für den Deppenanführer, nennen wir ihn kurz Idi, uns zu beschimpfen. Ich glaube, er wollte vor seinem Sohn mal zeigen wat Papa denn so für ein Held ist. Na dann mal los.

    Als Bremmel es sich nicht nehmen ließ und ihn bloß stellte warf Idi den Federhandschuh „Hey Ihr, hinten am Männerfelsen werden wir ja sehen. Da wird sich ja zeigen wer ein Kerl ist und von 8 Metern runterspringt. Ha!“

    Ja dort angekommen hat er dann auch gleich den Gipfel erstürmt und sein Sohn jubelte voller Begeisterung „Ja Papi, zeigt denen“. Hat er dann. Soviel Mut hätte ich ihm gar nicht zugetraut aber er ist tatsächlich die Stufen bis auf ca. 2 Meter wieder runtergeklettert und dann mit einem Todesmutigen Fußsprung in die reißenden Fluten, vor den verschlossenen und mit Tränen gefüllten Augen seines Sohnes, gesprungen.

    Kennt Ihr den Storch (Der Große Blöde Dummvogel) mit dem Sohn, der sich immer eine Papptüte über den Kopf zieht? Hätte ich ne Tüte dabei gehabt, hätte ich sie dem Kerlchen angeboten. Wir haben noch versucht heraus zu bekommen ob es eine Verwandtschaft mit Mühles gibt, kamen aber vor lauter lachen nicht dazu, da der Depp sich auch noch die Turnschuhe klauen ließ und nachdem er aus dem Boot fiel auch noch Stomaufwärts anstatt abwärts lief.

     

    Treffen bei Texas

    Vor langer langer Zeit waren wir mal bei Texas zum Treffen. Nichts dolles aber der Frühshoppen hatte es in sich. Als sich so langsam einige vor den Zelten sammelten kroch Holg aus dem Zelt mit Nudeln im Haar.

    „Ey Holg, schön Nudeln gekotzt?“ „Weiß nicht, aber ich glaube ich habe nicht gekotzt“ „Und wo kommen dann die Nudeln her?“.

    Holg mit Blick ins Zelt – „Groß Mühle?“

    Ja wer weiß? Als Groß Mühle nun 5 Minuten später ganz herrisch in schwarzer Unterhose und Motorradstiefeln hinters Zelt geht um zu pissen, noch nichts los. Nach dem Pissen schnell die Finger in den Hals und gekotzt. „Mühle, sind da Nudeln drin? Nicht das es uns was angeht aber Holg würde es gerne wissen“

    Als der Lachmuskel wieder ging, fiel uns auf, das Lüttn Mühle und Arne noch fehlten. „Ey, da ist Arne. Er kommt gerade den Berg runter mit Schlafsack über der Schulter“ „AAAAArne, hier sind wir“. Arne hält sich die Hand über die Augen wie Winnetou und kommt in Schlangenlinien über den Platz gelutscht.

    Nach weiteren 10 Orientierungsstopps auf 100 Metern war Arne nun auch so dicht dran, dass wir das rote in seine Augen sehen konnten. Nur Arne konnte uns wohl noch nicht sehen, da er zielstrebig aufs Nachbarzelt zuging und in 5 Zentimeter Abstand die Leute begutachtete. Rochen wohl zu gut, da er gleich abdrehte und dann Punktlandung in sein Zelt, „Zisch“ und wieder raus. Arne war daheim mit Hopihalido (Holsten Pilsener Halb Liter Dose). Ach und da kommt auch Mühle. Dejavue? Mit Schlafsack überm Rücken und in wahrem Turtle Speed. Endlich angekommen war er so aufgedreht, das er eine stock nahm und in sein Zelt warf. Warum auch immer aber egal was ein Mühle macht, es kommt immer etwas dabei raus. So auch diesmal. Was rauskam?

    „Klong“. „Aua, welcher Idiot hat mir den Knüppel an Kopp gedonnert?“ Ja Bremmel rate doch mal. Also Mühle ohne Worte ins Zelt und „Zisch“ und wieder raus aus dem Zelt und zu Arne gesetzt. Dann mal Prost.

     

    Auf einem Treffen bei den Saddle Tramps kam ich mal sehr spät an und war leider noch voll nüchtern. Man was man da für Abgründe mitbekommt geht gar nicht. Ich habe leider auch fast nichts von den Gesprächen verstanden oder nachvollziehen können. Außer dem völlig breiten Typen, der mit nur einem Cowboystiefel quer über den Platz auf uns am Tresen zukam. Als er nun kurz vor uns stand und einer ihn fragte wo denn sein anderer Stiefel sei, antwortete er nur kurz

    „Schteckt man nich drin, nä“. Endlich mal richtig angewandt der Spruch –Respekt.

     

    Als wir mit allen Leuten zum Essen beim Griechen waren kam die Bedienung um die Bestellung aufzunehmen. Als Beilagen wurden Reis, Pommes oder Kartoffeln angeboten. Als Groß Mühle nun fragte: „Was sind denn Kartoffel“ erntete er nicht nur dumme Blicke und schallendes Gelächter aber den Blick der griechischen Bedienung werdne wir nie vergessen. Der Blick sagte „Schau in den Spiegel und das was auf dem Hals sitzt sieht genauso aus wie „Eine““. Groß Mühle, ein Tipp, wenn Du wissen willst, wie die Kartoffeln zubereitet sind, frag mal besser nach „welche Arten oder wie werden sie zubereitet“ anstatt „was issn das“.

     

    In jungen Jahren haben Lüttn Mühle und ich uns entschieden mir einigen anderen Beknackten einen HSV Fan Club zu gründen und unsere Kutte mit dem Reinbeker Wappen zu Schmücken. Dazu braucht man aber das Einverständnis des Bürgermeisters also ran und einen Brief geschrieben. Als ich nun abends ins Cafe komme wird mir ganz Stolz der Brief vorgelegt mit einem „Hier Mahlzahn, guck ma’“. Na ja, mal abgesehen von ca. 36 Rechtschreibfehlern auf eine A4 Seite ist mir eigentlich nur eine Sache aufgefallen und zwar das meine Kumpels und Trinkgenossen immer auf den „Fan Clup“ verwiesen haben. „Jungs, das können wir so nicht rausschicken. Fan Club schreibt man mit B und nicht mit P“

    „Ist aber schon rausgegangen“. 

    Rechtschreibreform hin und her aber so einige Sachen kriegt man auch damit nicht mehr hingebogen und das Wappen haben wir auch niemals getragen.

     

    Auch Huhn fand diese Story immer Klasse, bis Sie mit einigen anderen Hühnern einen Hühnerclub äh Frauenmotoradclub gründete. Stolz wie Uschi kamen der neue H...äh… Frauenclub dann auch auf unsere Turtleparty und präsentierte voller Stolz den Clubnamen „Pur Poison“. So Mädels Sprachkuddelmuddel Denglisch oder sollte das eigentlich „Pure Poison“ oder „Gift Pur“ heißen?

    Die rote Gesichtsfarbe und das „ups“ und „nö nä“ sprach Bände. „Puur äh poor Rechtschreibung“

     

     

    Lustige Hochzeitsstreiche (wenn Ihr das Brautpaar noch als Freunde behalten wollt)

    Fische in der Badewanne - Achtung kann ihn Heulkrampf bei Braut enden – Ergo Fische sind versalzen.

    Statisch aufgeladenen Schaumstoffkugeln in der ganzen Wohnung verteilen.

    Suppenwürfel im Duschkopf

    Gewürze vertauschen

    Zellofanfolie über die Toilette spannen (unterhalb der Klobrille)

    Hauseingang einmauern

    Schweinefüße in Sülze im Waschbecken und Bad ansetzen

    Einbruch ins Haus in Balaklava Masken vortäuschen und alles Filmen und später vorspielen.

    Motorrad-Kennzeichen abbauen, zwischen Bretter und dann mit Nägeln in Herzform vom Bräutigam durch-

    hämmern lassen.

     

     

    Lustige Hochzeitsstreiche (Achtung- nur wenn Ihr nicht unbedingt weiter mit dem Brautpaar

    befreundet sein wollt) - Diak und Steffi - dieser Absatz ist von Euch zu ignorieren

    Toilette durch Pisspot ersetzen

    Stroh mit kleinen Krabbletieren überall in der Wohnung verteilen

    Türschloss aufbohren und kein Ersatzschloss in passender Größe dabei haben

    Alle Fenster mit Weinachtsspray zusprühen

    Stroh in den Kühlschrank - am besten mit kleinen Tierchen im Stroh.

     

     

     

    Schöne Sprüche die wir uns auf alle Fälle merken werden

    "Man die war so hässlich, da bin ich gleich „im“ Bett gegangen. - Ossi Uwe

    Könnt ihr uns nach Ratzdorf fahren. - Unbekannte Blondinen auf Motorradtreffen in Mölln

    Hört mal, da spielt der Schlötenflumpf. Norbert F./Tschechei

    Kommt 'ne Alster in 'ne Pizzarei. Lüttn Mühle beim Versuch einen Witz zu erzählen.

    Löwe und Tiger sind doch das gleiche. Das eine männlich, das andere weiblich. Groß Mühle beim Trivial Pursuit.

    IQ steht für Interkontinental oder Interkontinentalrakete. Goss Mühle beim Trivial Pursuit

    Man immer krieg ich die knallharten Mühlefragen. Groß Mühle beim Trivial Pursuit.

    Tree Tatoo (Drei dazu in Mahnke Englisch) Klaus Mahnke England Fähre

    Hello I am Stephen and I am the best German Fucker. Groß Mühle beim Flirten in feinsten Englisch

    „Was Kostet, denn ein Kaffe bei euch?“ „DM 2,50“ „und ein voller Becher?“ Olli K. im Kaffe Platsch

    Ich habe Englisch 1. Kurs Teil 1 teilgenommen. Olli K. in einer seiner zahllosen Geschäftsführertätigkeiten.

    Who is the living room. Groß Mühle auf der Griechenlandfähre beim Zahlmeister auf der Suche nach dem Kinosaal.

    Wollt Ihr die etwa Bumsen? Antwort eines 8 jährigen auf die frage von Bremmel und Mühle, ob der 8 jährige 'ne Schwerster hat.

    There are 4 oder 5 Motorradshops innerhalb 500 meters. Groß Mühle im Internationalen Austausch von Touri-Info

    Yes ich know but ich kann nicht. Lüttln Mühle auf die frage, ob er Skifahren kann als alter Österreicher.

    Klofrau “Ich krieg noch 50 Cent von Dir“ – Mahlzahn „Wieso? Hast Du mir einen Geblasen?“

    Ossis: „Wir sind doch ein Volk“ darauf Mahlzahn „wir auch“

    „Steph, do you want a Wasserwürfel“ – Mühles Angebot an Steph für Eiswürfel.

    Shorty:“ Was Mühle, Deine „Alte“muß mal wieder gefickt werden?“, Mühle „Nein, ich habe gesagt, Meine Halle muß mal wieder gefegt werden“.

     

     

     

     

     

    Zum Abschluss nun noch ein Reim aus der Kinderzeit

     

    Elf kleine Turtlelein

    Die hatten einen Stehen

    Der eine Hat 'nen Krampf gekriegt

    Da warn es nur noch Zehn

     

    Zehn kleine Turtlelein

    Die schliefen in 'ner Scheun'

    Der Arne hat 'n Feuer gemacht

    Da warn es nur noch Neun

     

    Neun kleine Turtlelein

    suchten 'ne Bleibe für die Nacht

    Es gab aber nur noch Doppelbetten

    Da warn es nur noch Acht

     

    Acht kleine Turtlelein

    die halfen mal beim Anschieben

    der eine ist in Graben gefallen

    Da warn es nur noch Sieben

     

    Sieben kleine Turtlelein

    die sehnten sich nach Sex

    dem einen sind die Eier geplatzt

    Da warn es nur noch Sechs

     

    Sechs kleine Turtlelein

    Die trockneten ihre Strümpf

    Der Gestank hat einen dahingerafft

    da warn es nur noch Fünf

     

    Fünf kleine Turtlelein

    Die tranken sehr viel Bier

    Der eine bekam 'ne Leber-Zirrhose

    Da warn es nur noch Vier

     

    Vier kleine Turtlelein

    Die wären lieber drei

    den einen haben sie abgemurkst

    da warn es nur noch Drei

     

    Drei kleine Turtlelein

    Die fuhr'n in die Tschechei

    Der eine hat sich Totgesoffen

    Da warn es nur noch zwei

     

    Zwei kleine Turtlelein

    Die wollten zu dem Rainer

    Der eine fand den Weg nicht mehr

    Da war es nur noch einer

     

    Ein kleiner Turtlelein

    Es war ein ziemlich kleiner

    Hat sich allein Totgelangweielt

    Da waren es noch -Keiner

     

    ENDE aus und Tschüß